Überzeugend

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sonnenblumenkern Avatar

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„Flut aus schwarzem Stahl“ entführt uns in eine Fantasywelt, die stark an die nordischen Wikinger erinnert. Das Buch ist der Auftakt zu einer neuen Fantasy-Reihe.
Trotz (oder gerade durch) das sehr umfangreiche vielseitige Buch wird man richtig in die Welt und die vielschichtigen Charaktere eingesogen.
Es wird im Wechsel aus Sicht der vier Hauptprotagonisten erzählt. Das Buch wird dadurch nicht langweilig, man bekommt immer wieder eine neue Perspektive auf die Handlung und auch die Spannung kommt nicht zu kurz.
Ich kann zwar verstehen, dass der raue Ton im Buch nicht für jeden geeignet ist. Manche Szenen werden schon sehr brutal beschrieben – allerdings ging es früher bei den Wikingern auch sehr rau zu. Das muss man aber schon auch lesen mögen.
Mir hat der Aufbau der Charaktere besonders gut gefallen, eigentlich ist für jeden etwas dabei und alle wirken authentisch und haben ihre Rolle, ob sympathisch oder nicht.
Der Schreibstil ist manchmal etwas ausufernd, trägt aber auch dazu bei, dass man sich gut in die Welt hinein versetzen kann und hatte immer einen guten Flow.

Insgesamt hat mir hat das Buch sehr gut gefallen.