Nebel über London.
Cover & Gestaltung:
Das Cover von Thorsten Schleifs Thriller fängt die düstere, historische Stimmung von London sofort perfekt ein. In der Mitte läuft eine Frau in einem roten Kleid im tiefen Nebel entlang der Themse, während im Hintergrund schwach die markanten Umrisse der Tower Bridge und alte Gaslaternen zu erkennen sind. Der große, gelbe Titel "FOUR HEADS MISSING" springt natürlich sofort ins Auge. Alles in allem passt die Farbgebung hervorragend zu einem spannenden historischen Thriller.
Schreibstil & Atmosphäre:
Da der Roman auf einem realen Kriminalfall basiert, zieht einen der Schreibstil von Thorsten Schleif, der selbst Richter ist, von der ersten Seite an in den Bann. Er schreibt unglaublich bildhaft, flüssig und detailreich, sodass man sich direkt in das eiskalte London des Jahres 1888 versetzt fühlt. Die Atmosphäre ist durch den dichten Nebel und die bedrückende Kälte von Beginn an extrem dicht und spürbar. Besonders der Prolog geht unter die Haut, weil die Handlungen so anschaulich geschildert werden. Der Autor verknüpft historische Fakten so geschickt mit der Handlung, dass die Epoche beim Lesen fast schon lebendig wird.
Charaktere & Erwartungen:
Bei den Charakteren mag ich besonders, wie unterschiedlich sie in die Geschichte eingeführt werden und wie menschlich sie rüberkommen. Da ist zum einen der altgediente Sergeant Steve Pike, der sich in seinem Stamm-Pub über den strengen militärischen Drill des neuen Commissioners ärgert und kurz darauf im Dunkeln auf der Baustelle in einen Hinterhalt gerät. Zum anderen finde ich die Begegnung zwischen Inspector Edmund Reid und dem preußischen Hauptmann William Berger am Bahnhof Victoria total spannend, weil die beiden so abgeklärt wirken und man sofort merkt, dass sie sich gegenseitig genau einschätzen können. Meine Erwartungen an das Buch sind jetzt auf jeden Fall riesig, denn ich mag die Mischung aus echten Ermittlertypen, dem historischen Setting und dem geheimnisvollen Fall.
Warum ich weiterlesen möchte:
Ich möchte unbedingt wissen, wie die Ermittler hinter diese Mauer des Schweigens blicken wollen. Schon der Fund des Pakets im frisch fertiggestellten Tresorraum des neuen Polizeigebäudes, in dem der grausam zugerichtete Rumpf einer Frau liegt, ist extrem spannend. Wenn dann noch der Chirurg Dr. Thomas Bond ins Spiel kommt und kurz darauf eine weitere kopflose Leiche aus der Themse gezogen wird, will man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Ich bin total gespannt, wie der Autor diesen historischen Fall zu Ende erzählt und ob das Phantom am Ende gefasst wird.
Das Cover von Thorsten Schleifs Thriller fängt die düstere, historische Stimmung von London sofort perfekt ein. In der Mitte läuft eine Frau in einem roten Kleid im tiefen Nebel entlang der Themse, während im Hintergrund schwach die markanten Umrisse der Tower Bridge und alte Gaslaternen zu erkennen sind. Der große, gelbe Titel "FOUR HEADS MISSING" springt natürlich sofort ins Auge. Alles in allem passt die Farbgebung hervorragend zu einem spannenden historischen Thriller.
Schreibstil & Atmosphäre:
Da der Roman auf einem realen Kriminalfall basiert, zieht einen der Schreibstil von Thorsten Schleif, der selbst Richter ist, von der ersten Seite an in den Bann. Er schreibt unglaublich bildhaft, flüssig und detailreich, sodass man sich direkt in das eiskalte London des Jahres 1888 versetzt fühlt. Die Atmosphäre ist durch den dichten Nebel und die bedrückende Kälte von Beginn an extrem dicht und spürbar. Besonders der Prolog geht unter die Haut, weil die Handlungen so anschaulich geschildert werden. Der Autor verknüpft historische Fakten so geschickt mit der Handlung, dass die Epoche beim Lesen fast schon lebendig wird.
Charaktere & Erwartungen:
Bei den Charakteren mag ich besonders, wie unterschiedlich sie in die Geschichte eingeführt werden und wie menschlich sie rüberkommen. Da ist zum einen der altgediente Sergeant Steve Pike, der sich in seinem Stamm-Pub über den strengen militärischen Drill des neuen Commissioners ärgert und kurz darauf im Dunkeln auf der Baustelle in einen Hinterhalt gerät. Zum anderen finde ich die Begegnung zwischen Inspector Edmund Reid und dem preußischen Hauptmann William Berger am Bahnhof Victoria total spannend, weil die beiden so abgeklärt wirken und man sofort merkt, dass sie sich gegenseitig genau einschätzen können. Meine Erwartungen an das Buch sind jetzt auf jeden Fall riesig, denn ich mag die Mischung aus echten Ermittlertypen, dem historischen Setting und dem geheimnisvollen Fall.
Warum ich weiterlesen möchte:
Ich möchte unbedingt wissen, wie die Ermittler hinter diese Mauer des Schweigens blicken wollen. Schon der Fund des Pakets im frisch fertiggestellten Tresorraum des neuen Polizeigebäudes, in dem der grausam zugerichtete Rumpf einer Frau liegt, ist extrem spannend. Wenn dann noch der Chirurg Dr. Thomas Bond ins Spiel kommt und kurz darauf eine weitere kopflose Leiche aus der Themse gezogen wird, will man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Ich bin total gespannt, wie der Autor diesen historischen Fall zu Ende erzählt und ob das Phantom am Ende gefasst wird.