Nebliger Mord

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ravenmoon Avatar

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London, 1888, der Ripper treibt sein Unwesen – und dann wird im Keller des neuen Polizeigebäudes ein grausam zerstückelter Frauenkörper gefunden. Spätestens bei diesem Einstieg hatte mich der Thriller.

Besonders gut gefällt mir die Atmosphäre. Das neblige, dunkle London, die engen Gassen und die noch junge Metropolitan Police bilden eine perfekte Kulisse für diese Geschichte. Dazu kommen reale historische Persönlichkeiten wie Inspector Abberline, Edmund Reid und Thomas Bond, wodurch das Ganze angenehm authentisch wirkt.

Spannend finde ich vor allem die Frage, ob der Mord tatsächlich mit Jack the Ripper zusammenhängt. Die Ermittler wollen genau das verhindern, weil ein weiteres Ripper-Opfer – und dann auch noch eine Frau aus besseren Kreisen – in London eine regelrechte Panik auslösen könnte. Als schließlich herauskommt, dass bereits 1887 ein ähnlich zerstückelter Torso gefunden wurde, wird aus einem grausamen Mord plötzlich ein viel größeres Rätsel.

Und dann endet die Leseprobe genau mit dem Satz, der hängen bleibt: „Oder Sie warten auf den nächsten Mord.“ Mehr Motivation zum Weiterlesen kann ein Thriller eigentlich kaum liefern.