Spannung auf dem Weg nach London

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maxiii2004 Avatar

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Die Leseprobe von „Four Heads Missing“ hat mich direkt gepackt. Besonders der Einstieg ist ziemlich düster und teilweise auch brutal, wodurch man sofort wissen möchte, was dahintersteckt. Die verschiedenen Zeitsprünge und Perspektiven haben mir gut gefallen, weil sich nach und nach einzelne Zusammenhänge ergeben und gleichzeitig viele Fragen offenbleiben. Gerade der Fund des verstümmelten Körpers und die Frage, ob eine Verbindung zu Jack the Ripper besteht, sorgen für Spannung.

Ein besonderes Highlight war für mich das Setting. London ist meine absolute Lieblingsstadt, weshalb mich Geschichten, die dort spielen, sowieso schnell begeistern können. Umso passender war es, dass ich die Leseprobe tatsächlich im Flieger auf dem Weg nach London gelesen habe. Dadurch hatte ich direkt noch mehr Lust, in das historische London des Jahres 1888 einzutauchen. Orte wie Whitehall oder London Victoria, die in der Geschichte eine Rolle spielen, haben das Ganze für mich noch interessanter gemacht.

Auch der Schreibstil hat mir gefallen. Trotz des historischen Settings lässt sich die Geschichte sehr flüssig lesen und die teilweise sehr bildlichen Beschreibungen schaffen eine düstere, geheimnisvolle Atmosphäre. Besonders die Szenen auf der Baustelle und in den dunklen Kellergewölben fand ich spannend, weil man beim Lesen richtig merkt, dass dort etwas nicht stimmt.

Das Ende der Leseprobe hat mich dann endgültig neugierig gemacht. Die Vermutung, dass es sich nicht um einen einzelnen Mord handeln könnte, sondern möglicherweise weitere Opfer folgen werden, ist ein ziemlich fieser Cliffhanger. Ich würde auf jeden Fall gerne weiterlesen und herausfinden, wer hinter den Morden steckt und wie sich die Ermittlungen entwickeln.