„Wo der Nebel schweigt, wartet das Grauen ohne Gesicht“

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ninaalbert Avatar

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„Four Heads Missing“ trifft mit seiner Mischung aus historischem Kriminalfall, düsterem London und True-Crime-Elementen genau meinen Geschmack. Schon die Ausgangssituation im Jahr 1888 erzeugt eine beklemmende Atmosphäre: ein grausiger Fund ausgerechnet im neuen Hauptquartier der Metropolitan Police und ein Täter, der scheinbar spurlos im Nebel der Stadt verschwindet. Irene Adams und der wortkarge William Berger wirken dabei wie ein interessantes Ermittlerduo, über das ich gerne mehr erfahren möchte. Besonders reizvoll finde ich, dass Thorsten Schleif einen realen Kriminalfall aufgreift und diesen sorgfältig recherchiert in einen Thriller verwandelt. Der Schreibstil wirkt bildhaft, temporeich und angenehm düster. Ich möchte unbedingt weiterlesen, tiefer in das viktorianische London eintauchen und herausfinden, welche Wahrheit sich hinter der Mauer des Schweigens verbirgt.