Band 2 überzeugt ebenfalls

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Four heads missing von Thorsten Schleif / Rezension

„Einmal Bobby, immer Bobby.“

Heute geht es um Band 2 der True Crime Thriller Reihe rund um Verbrechen des Viktorianischen Zeitalters in London.

Die Geschehnisse setzen unmittelbar da an, wo wir den Schauplatz verlassen haben. Meiner bescheidenen Meinung nach sollte man Band 1 unbedingt vorher lesen.

Es gibt ein Personenverzeichnis (dieses spoilert, würde erst reingucken, wenn Ihr Fragen habt), einen kleinen, aber sehr wichtigen Rückblick und danach geht’s direkt los.

London, Ende 1888, rein ins Jahr 1889:

Scheinbar gibt es eine Pechsträhne, denn ein neuer Serienkiller ist unterwegs und HEADS UP (pun intended): es wird blutig, denn Körper, Gliedmaßen und Köpfe werden separat aufgefunden. Unser Dream Team Irene und Will ermitteln wieder…

Meine Lesemeinung:

Ich bin sehr selbstbewusst rein, bin aber wieder nur schwer in der Geschichte angekommen. Wie bei Band 1 auch schon. Zum Glück hat mich aber der Sog wieder erwischt und ich fand das Buch zum Glück gelungen und für meinen Geschmack auch toll recherchiert. Von dieser Mordserie, die ja ebenfalls auf wahren Ereignissen beruht, habe ich aber noch nie gehört, das heißt, man kann mir alles erzählen 😅😅, ich kann es nicht überprüfen.

Hauptgrund, warum ich diesen Band minimal schlechter bewerte, also wir sprechen wirklich über Nuancen, ist, dass ich die Auflösung als recht schnell empfunden habe. Auch wenn William Berger natürlich ein smarter super Hecht ist, bin ich nicht ganz sicher wie er das alles so schnell kombinieren konnte. Aber nun bin ich ja auch im Lesesessel und nicht in London des 19. Jahrhunderts. Eine Zeit, die gern romantisiert wird, die aber glaube ich in der Realität sehr sehr schwierig war.

Macht Euch gern ein eigenes Bild!

4/5⭐️⭐️⭐️⭐️