Der Barbier von London
1888/1889. Nach dem schrecklichen "Autumn of Terror" - die Morde Jack the Rippers - soll die Polizei verstärkt und verbessert werden. Deshalb wird zuerst ein neues Polizeihauptquartier gebaut. Noch bevor dieses fertig ist, finden sich in den Kellergewölben Überreste einer kopflosen weiblichen Leiche. Doch sie bleibt nicht das einzige Opfer, als eine kopflose Leiche aus der Themse gefischt wird. Ist Jack the Ripper wieder zurück? Wieder wendet sich Inspector Reid mit der Bitte um Hilfe an William Berger. Der ist erst vor kurzem von einem Leibwächterjob aus Paris zurückgekommen und hat jetzt Zeit, sich um diesen Fall zu kümmern. Und natürlich auch um Irene Adams ...
Der zweite Teil um Berger und Adams hätte eigentlich auf Irene ziemlich gut verzichten können, denn sie war eigentlich die meiste Zeit nur das hübsche Anhängsel, das zur Lösung des Falles nicht viel beitrug. Durfte sie im ersten Teil noch clever sein, musste sie das diesmal - auch bei ziemlich offensichtlichen Dingen - immer den Männern, sprich Berger überlassen. Allgemein entwickelte sich der Fall zu einer Berger-one-man-show, da die Polizei (ausgerechnet Reid!) scheinbar unfähig war, dieselben Schlüsse wie er zu ziehen. Ich gebe zu, je mehr ich über Berger lese, desto unsympathischer wird er mir. Ich habe schon im ersten Teil nicht verstanden, wie er seinen "besten Freund" erschießen konnte. Er hätte auch einfach daneben zielen können. Und jetzt vergleicht er ständig Irene mit seiner toten Ehefrau, die sich dadurch was? Geschmeichelt fühlen soll? Von daher hoffe ich sehr, dass das Ende nicht das ist, was es andeutet.
Was mich auch irritierte, war, dass Pike, der Bobby, eine Waffe mit sich rumschleppte. Robert Peel, der Innenminister in der Mitte des 19. Jahrhunderts, war für eine vertrauensvolle Basis zwischen Polizisten und Bevölkerung und deshalb besaßen die Polizisten im normalen Tagesgeschehen nur einen Schlagstock und eine Pfeife. Woher also die Knarre und vor allem warum? Und dann war mir die Charakterisierung der Täter aus Band 1 und Band 2 einfach zu ähnlich, es hätten tatsächlich ein- und dieselben Personen sein können. Und noch etwas fragte ich mich: Als Berger das erste Mal auf den Namen Barbier trifft, beschließt er, ihn am nächsten Tag aufzusuchen. Wieso konnte er dann Minuten später ausgerechnet Irene überraschen (und natürlich retten, der Held!), die noch in derselben Nacht den Mann aufsuchte? Das waren so einige der Sachen, die mich immer wieder im Lesefluss unterbrochen haben, obwohl ich grundsätzlich interessiert an der Reihe bin.
Der zweite Teil um Berger und Adams hätte eigentlich auf Irene ziemlich gut verzichten können, denn sie war eigentlich die meiste Zeit nur das hübsche Anhängsel, das zur Lösung des Falles nicht viel beitrug. Durfte sie im ersten Teil noch clever sein, musste sie das diesmal - auch bei ziemlich offensichtlichen Dingen - immer den Männern, sprich Berger überlassen. Allgemein entwickelte sich der Fall zu einer Berger-one-man-show, da die Polizei (ausgerechnet Reid!) scheinbar unfähig war, dieselben Schlüsse wie er zu ziehen. Ich gebe zu, je mehr ich über Berger lese, desto unsympathischer wird er mir. Ich habe schon im ersten Teil nicht verstanden, wie er seinen "besten Freund" erschießen konnte. Er hätte auch einfach daneben zielen können. Und jetzt vergleicht er ständig Irene mit seiner toten Ehefrau, die sich dadurch was? Geschmeichelt fühlen soll? Von daher hoffe ich sehr, dass das Ende nicht das ist, was es andeutet.
Was mich auch irritierte, war, dass Pike, der Bobby, eine Waffe mit sich rumschleppte. Robert Peel, der Innenminister in der Mitte des 19. Jahrhunderts, war für eine vertrauensvolle Basis zwischen Polizisten und Bevölkerung und deshalb besaßen die Polizisten im normalen Tagesgeschehen nur einen Schlagstock und eine Pfeife. Woher also die Knarre und vor allem warum? Und dann war mir die Charakterisierung der Täter aus Band 1 und Band 2 einfach zu ähnlich, es hätten tatsächlich ein- und dieselben Personen sein können. Und noch etwas fragte ich mich: Als Berger das erste Mal auf den Namen Barbier trifft, beschließt er, ihn am nächsten Tag aufzusuchen. Wieso konnte er dann Minuten später ausgerechnet Irene überraschen (und natürlich retten, der Held!), die noch in derselben Nacht den Mann aufsuchte? Das waren so einige der Sachen, die mich immer wieder im Lesefluss unterbrochen haben, obwohl ich grundsätzlich interessiert an der Reihe bin.