Ein Comeback des Rippers?
Eine Leiche ohne Kopf stoppt den Bau des neuen Polizeihauptquartiers. Schnell geht die Angst um, dass der Ripper ein Comeback feiern könnte. Irene und William wissen es besser, doch kaum ist die Ermittlung aufgenommen, taucht eine neue Leiche auf. Es fehlt: der Kopf.
Dies ist der zweite Band mit Adams/Berger, ich kam aber auch ohne Vorwissen sehr gut zurecht. Gerade der historisch verbriefte Cast (Abberline, Reid, etc.) ist einem ja geläufig, und mit den fiktiven Figuren freundet man sich schnell, wenn auch leider eher flüchtig an. Die Protagonisten lassen etwas Tiefe vermissen, wie auch mir die Handlung manchmal zu oberflächlich war. Der Autor nimmt sich in diesem Krimi die Thames-Torso-Murders vor, es steckt viel Recherche im Buch, das merkt man oft auch an eingestreuten Kleinigkeiten. So hat mich beispielsweise ein Minihinweis auf ein Tierheim direkt mal selbst losrecherchieren lassen, wo und wann das erste gegründet wurde. Gerade wegen dieser spürbaren Hintergrundarbeit hätte ich mir einiges gerne ausführlicher geschildert gewünscht, denn so war dieser True-Crime-Krimi zwar sehr unterhaltsam, aber es wurde manches eben nur angerissen. Der Erzählstil ist sehr flüssig, die Handlung wird zügig vorangetrieben, auch Spannung ist immer da. Die Atmosphäre passt ebenfalls, etwas düster und diesig, alles wirkt sehr authentisch. Negativ sind mir dann doch recht viele Tipp- und der ein oder andere Logik-/Anschlussfehler aufgefallen, da darf gerne etwas nachgebessert werden. Insgesamt habe ich Four heads missing gerne gelesen, Luft nach oben gibt es allerdings für einen (hoffentlichen!) Band drei.(3,5 Sterne)
Dies ist der zweite Band mit Adams/Berger, ich kam aber auch ohne Vorwissen sehr gut zurecht. Gerade der historisch verbriefte Cast (Abberline, Reid, etc.) ist einem ja geläufig, und mit den fiktiven Figuren freundet man sich schnell, wenn auch leider eher flüchtig an. Die Protagonisten lassen etwas Tiefe vermissen, wie auch mir die Handlung manchmal zu oberflächlich war. Der Autor nimmt sich in diesem Krimi die Thames-Torso-Murders vor, es steckt viel Recherche im Buch, das merkt man oft auch an eingestreuten Kleinigkeiten. So hat mich beispielsweise ein Minihinweis auf ein Tierheim direkt mal selbst losrecherchieren lassen, wo und wann das erste gegründet wurde. Gerade wegen dieser spürbaren Hintergrundarbeit hätte ich mir einiges gerne ausführlicher geschildert gewünscht, denn so war dieser True-Crime-Krimi zwar sehr unterhaltsam, aber es wurde manches eben nur angerissen. Der Erzählstil ist sehr flüssig, die Handlung wird zügig vorangetrieben, auch Spannung ist immer da. Die Atmosphäre passt ebenfalls, etwas düster und diesig, alles wirkt sehr authentisch. Negativ sind mir dann doch recht viele Tipp- und der ein oder andere Logik-/Anschlussfehler aufgefallen, da darf gerne etwas nachgebessert werden. Insgesamt habe ich Four heads missing gerne gelesen, Luft nach oben gibt es allerdings für einen (hoffentlichen!) Band drei.(3,5 Sterne)