Ein wirklich spannender historischer Kriminalroman im London von 1888
Was für ein großartiges Buch. Ich liebe historische Romane und auch Krimis, und in Kombination, zudem auch noch richtig spannend, klasse. Es fängt die düstere Atmosphäre des viktorianischen Zeitalters perfekt ein. Die Handlung führt zurück in das London von 1888. Es wird nur der Torso einer Frau in einem Kellergewölbe des gerade im Entstehen befindlichen neuen Polizeiquartiers gefunden. Der zuständige Kommisar Reid kommt nicht weiter und bittet, nachdem noch ein weiterer kopfloser Rumpf am Ufer der Themse gefunden wird, William Berger um Hilfe. Dieser ist gerade von seinem Auftrag als Leibwächter aus Paris zurück. Unterstützung erhält er hierbei von Irene, einer wunderschönen Frau, sehr selbständig, Begleitdame, mit Kontakten in die bessere Gesellschaft. Können die beiden den Mörder, der auch weiterhin keine Ruhe gibt, dingfest machen oder ist gar Jack the Ripper zurückgekehrt?
Der Autor zeigt mit diesem authentischen, gut recherchierten historischen Kriminalroman sein Können. Er schreibt nicht nur flüssig und sehr unterhaltsam, sondern fängt auch sehr gut die damalige Zeit ein. Der Leser wird förmlich in die Geschichte gesogen. Die Protagonisten haben ihre Ecken und Kanten, sind aber sympathisch dargestellt. Gefallen haben mir die relativ kurz gehaltenen Kapitel und auch, dass sogar in einzelnen von ihnen die Sichtweise des Mörders beschrieben wird, ohne dass man weiß, wer es sein könnte. Das war schon teils gruselig in den Kopf des Mörders zu schauen. Da das Buch aber ohne Blut oder heftige Szenen auskommt und alleine durch die Beschreibung der Atmosphäre die Spannung aufrecht erhält, ist es auch für Leser geeignet, die keine heftigen Gewaltszenen mögen. Man braucht nicht unbedingt Vorkenntnisse aus dem ersten Krimi dieser Reihe. Da ich den Vorgängerband aber noch nicht gelesen hatte, war der Einstieg ein wenig schwierig, da ich die Personen nicht kannte. Es gibt zwar ein Personenverzeichnis, dennoch wäre es für mich besser gewesen zunächst den ersten Krimi zu lesen, was ich aber auch nachholen werde. Mir hat das Buch sehr gefallen (ein Lesehighlight in diesem Jahr), so dass ich es sehr gerne weiterempfehle.
Der Autor zeigt mit diesem authentischen, gut recherchierten historischen Kriminalroman sein Können. Er schreibt nicht nur flüssig und sehr unterhaltsam, sondern fängt auch sehr gut die damalige Zeit ein. Der Leser wird förmlich in die Geschichte gesogen. Die Protagonisten haben ihre Ecken und Kanten, sind aber sympathisch dargestellt. Gefallen haben mir die relativ kurz gehaltenen Kapitel und auch, dass sogar in einzelnen von ihnen die Sichtweise des Mörders beschrieben wird, ohne dass man weiß, wer es sein könnte. Das war schon teils gruselig in den Kopf des Mörders zu schauen. Da das Buch aber ohne Blut oder heftige Szenen auskommt und alleine durch die Beschreibung der Atmosphäre die Spannung aufrecht erhält, ist es auch für Leser geeignet, die keine heftigen Gewaltszenen mögen. Man braucht nicht unbedingt Vorkenntnisse aus dem ersten Krimi dieser Reihe. Da ich den Vorgängerband aber noch nicht gelesen hatte, war der Einstieg ein wenig schwierig, da ich die Personen nicht kannte. Es gibt zwar ein Personenverzeichnis, dennoch wäre es für mich besser gewesen zunächst den ersten Krimi zu lesen, was ich aber auch nachholen werde. Mir hat das Buch sehr gefallen (ein Lesehighlight in diesem Jahr), so dass ich es sehr gerne weiterempfehle.