Historischer Thriller
FOUR HEADS MISSING von Thorsten Schleif ist mir im dtv-Newsletter aufgefallen und musste aus Gründen unbedingt bei mir einziehen. Da lasse ich doch direkt mal den kurzen Blick auf den Inhalt für sich sprechen.
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London 1889: Jack the Ripper ist noch in aller Munde, als ein zweiter Serienmörder auf der Bildfläche erscheint. Seine weiblichen Opfer werden kopflos aus der Themse gefischt…
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Na, wenn das kein Buch für mich ist, weiß ich auch nicht mehr. Also her damit! Richtig erstaunt war ich, als ich gesehen habe, dass es zu FOUR HEADS MISSING tatsächlich einen Vorgängerband gibt. KILLING RED JACK heißt der erste Fall für Irene Adams und William Berger, in dem es tatsächlich um Jack the Ripper himself geht. Eigentlich genau meins, wenn ich das Buch auf dem Schirm gehabt hätte. Aber ich habe vorher nie davon gehört und es nie gesehen. Unverständlich und sehr schade, aber da kann man nix machen.
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Ich bin also mit FOUR HEADS MISSING ohne Kenntnis von Band 1 in die Geschichte eingetaucht. Vorwissen daraus braucht man zwar nicht zwingend, man hat dann aber den Vorteil, die Protagonisten bereits zu kennen und mit ihnen vertraut zu sein. Das ist mir leider abgegangen. Stattdessen habe ich mich gleich zu Beginn mit einem zwei Seiten langen Personenregister konfrontiert gesehen. Uff! Da hat mein Kopf schon ein bisschen geraucht, bevor ich überhaupt in die Geschichte eingestiegen bin. Ich musste mich schon erst mal ein bisschen orientieren und zwischen Personen, Namen, Funktionen und Schauplätzen zurechtfinden. Das ging aber dann recht schnell von Statten. Thorsten Schleif hat es mir leicht gemacht, zügig in der Geschichte anzukommen. Das ist vor allem über das Setting gelungen, dass der Autor unglaublich atmosphärisch beschreibt und bildhaft umsetzt. Die Themse im Nebel, Kutschen die über das Kopfsteinpflaster rumpeln, zwielichtige Gestalten und dunkle Gassen... Ich war beim Lesen gefühlt selbst vor Ort unterwegs und mitten im Geschehen dabei.
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Die Handlung harmoniert perfekt mit dem Setting und entwickelt sich düster, stark und spannend. Sie wird noch stärker, als die beiden zunächst unabhängig voneinander vorkommenden Protagonisten aufeinandertreffen. Irene Adams und William Berger haben eine besondere Verbindung zueinander. Das hat dem weiteren Handlungsverlauf nochmal eine gewisse Note gegeben, die mir gut gefallen hat. Als sie gemeinsam ermitteln und in gefährliche Situationen geraten, war ich dann komplett drin in der Story. Das der Thriller auf realen Geschehnissen, originalen Presseartikeln, Zeugenaussagen und Obduktionsberichten beruht, verleiht dem Ganzen noch einen zusätzlichen Reiz. Der Thriller ist eine düstere Zeitreise ins viktorianische London und liefert eine mögliche Erklärung zu den Fällen des Torso-Killers.
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Schreibstil, Setting und Charaktere sind topp und machen FOUR HEADS MISSING von Thorsten Schleif für mich zu einer absolut tollen Entdeckung. Nur schade, dass der vorangegangene Band so komplett an mir vorbeigegangen ist. Hätte ich den gekannt, wäre ich bestimmt viel schneller noch tiefer in den Fall abgetaucht. Zwar war ich auch so recht schnell drin in der Geschichte, allerdings fand ich es schade, dass ich die Protagonisten dann doch erst etwas später im Buch so richtig zu fassen bekommen habe. Ich frage mich wirklich, wie es sein kann, dass Band 1 – zumindest bei mir – komplett unter dem Radar geblieben ist. Absolut unverständlich. FOUR HEADS MISSING ist jedenfalls ein richtig gut umgesetzter historischer Thriller. Ich gehe beinahe fest davon aus, dass mich der Vorgängerband auch begeistert hätte. Da habe ich wohl echt was verpasst, was ich irgendwann gerne nachholen würde. Für FOUR HEADS MISSING spreche ich auf jeden Fall eine Leseempfehlung aus. Mein Tipp: Lest vorher direkt auch noch KILLING RED JACK.
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London 1889: Jack the Ripper ist noch in aller Munde, als ein zweiter Serienmörder auf der Bildfläche erscheint. Seine weiblichen Opfer werden kopflos aus der Themse gefischt…
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Na, wenn das kein Buch für mich ist, weiß ich auch nicht mehr. Also her damit! Richtig erstaunt war ich, als ich gesehen habe, dass es zu FOUR HEADS MISSING tatsächlich einen Vorgängerband gibt. KILLING RED JACK heißt der erste Fall für Irene Adams und William Berger, in dem es tatsächlich um Jack the Ripper himself geht. Eigentlich genau meins, wenn ich das Buch auf dem Schirm gehabt hätte. Aber ich habe vorher nie davon gehört und es nie gesehen. Unverständlich und sehr schade, aber da kann man nix machen.
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Ich bin also mit FOUR HEADS MISSING ohne Kenntnis von Band 1 in die Geschichte eingetaucht. Vorwissen daraus braucht man zwar nicht zwingend, man hat dann aber den Vorteil, die Protagonisten bereits zu kennen und mit ihnen vertraut zu sein. Das ist mir leider abgegangen. Stattdessen habe ich mich gleich zu Beginn mit einem zwei Seiten langen Personenregister konfrontiert gesehen. Uff! Da hat mein Kopf schon ein bisschen geraucht, bevor ich überhaupt in die Geschichte eingestiegen bin. Ich musste mich schon erst mal ein bisschen orientieren und zwischen Personen, Namen, Funktionen und Schauplätzen zurechtfinden. Das ging aber dann recht schnell von Statten. Thorsten Schleif hat es mir leicht gemacht, zügig in der Geschichte anzukommen. Das ist vor allem über das Setting gelungen, dass der Autor unglaublich atmosphärisch beschreibt und bildhaft umsetzt. Die Themse im Nebel, Kutschen die über das Kopfsteinpflaster rumpeln, zwielichtige Gestalten und dunkle Gassen... Ich war beim Lesen gefühlt selbst vor Ort unterwegs und mitten im Geschehen dabei.
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Die Handlung harmoniert perfekt mit dem Setting und entwickelt sich düster, stark und spannend. Sie wird noch stärker, als die beiden zunächst unabhängig voneinander vorkommenden Protagonisten aufeinandertreffen. Irene Adams und William Berger haben eine besondere Verbindung zueinander. Das hat dem weiteren Handlungsverlauf nochmal eine gewisse Note gegeben, die mir gut gefallen hat. Als sie gemeinsam ermitteln und in gefährliche Situationen geraten, war ich dann komplett drin in der Story. Das der Thriller auf realen Geschehnissen, originalen Presseartikeln, Zeugenaussagen und Obduktionsberichten beruht, verleiht dem Ganzen noch einen zusätzlichen Reiz. Der Thriller ist eine düstere Zeitreise ins viktorianische London und liefert eine mögliche Erklärung zu den Fällen des Torso-Killers.
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Schreibstil, Setting und Charaktere sind topp und machen FOUR HEADS MISSING von Thorsten Schleif für mich zu einer absolut tollen Entdeckung. Nur schade, dass der vorangegangene Band so komplett an mir vorbeigegangen ist. Hätte ich den gekannt, wäre ich bestimmt viel schneller noch tiefer in den Fall abgetaucht. Zwar war ich auch so recht schnell drin in der Geschichte, allerdings fand ich es schade, dass ich die Protagonisten dann doch erst etwas später im Buch so richtig zu fassen bekommen habe. Ich frage mich wirklich, wie es sein kann, dass Band 1 – zumindest bei mir – komplett unter dem Radar geblieben ist. Absolut unverständlich. FOUR HEADS MISSING ist jedenfalls ein richtig gut umgesetzter historischer Thriller. Ich gehe beinahe fest davon aus, dass mich der Vorgängerband auch begeistert hätte. Da habe ich wohl echt was verpasst, was ich irgendwann gerne nachholen würde. Für FOUR HEADS MISSING spreche ich auf jeden Fall eine Leseempfehlung aus. Mein Tipp: Lest vorher direkt auch noch KILLING RED JACK.