Im viktorianischen London
Four heads missing hat meinen Krimi-Nerv total getroffen. Die Szenerie im London der viktorianischen Zeit wird sehr anschaulich dargestellt, ich habe mich gleich in die Zeit zurück versetzt gefühlt, ein manchmal auch beklemmendes Gefühl wenn man an die Begebenheiten denkt. Das nun noch ein Serienmörder sein Unwesen treibt - oder ist es etwa doch Jack the Ripper der wieder aufgetaucht ist? - versetzt die Bürgerschaft in Aufruhr. Irene Adams und William Berger sind ein sehr interessantes Ermittlerduo; eine Gesellschafts- und Begleitdame und ein preußischer Leibwächter die auf ihre Art und Weise gut zusammen passen. Besonders interessant finde ich das dieser Fall wie auch schon der Vorangegangene einen realen Hintergrund aufweisen und der Autor Thorsten Schleif diese gut recherchiert und in sein Buch eingebunden hat. Absolut lesenswert und ich freue mich schon auf weitere Fälle!