Interessanter Fall

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maria Avatar

Von

Leibwächter William Berger und die Gesellschaftsdame Irene Adams ermitteln erneut in einem Fall.
Den ersten Teil der Reihe kannte ich noch nicht, habe ihn mir aber nach diesem Buch direkt zugelegt. Der Schreibstil lässt sich flüssig und angenehm lesen. Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten mit den vielen Personen. Trotzdem kam ich schnell in die Geschichte rein.

Die Kapitel sind in Tage unterteilt, wodurch man mitbekommt, wer, wo, was zu welche Zeit macht. Das hat mir sehr gut gefallen. Die verschiedenen Sichtweisen der Personen (hauptsächlich von William und Irene) sind gut miteinander verwoben und haben Spannung in die Geschichte gebracht. Oft gab es am Ende der Kapitel einen Cliffhanger, weshalb ich das Buch nicht leicht aus der Hand legen konnte. Auch aus der Sicht des Mörders wurde häufig berichtet.
Die beiden Hauptpersonen Irene und William sind anfangs etwas blass, werden aber im Verlauf des Buchs authentisch und sehr sympathisch. Auch die anderen Personen konnte ich mir gut vorstellen.

INSGESAMT hatte ich Spaß, während der Geschichte mitzurätseln und das viktorianische London zu entdecken. Man merkt, dass der Autor ausführlich zu dem damaligen Fall recherchiert hat. Ich bin gespannt auf weitere Bände dieses liebenswerten Ermittlerduos.