keine Spannung

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marielaura Avatar

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Leider konnte mich Four Heads Missing von Thorsten Schleif überhaupt nicht überzeugen. Die Geschichte klingt zunächst nach einem ungewöhnlichen und spannenden Kriminalfall, doch bei mir wollte sich während des Lesens keine Spannung einstellen. Statt neugierig darauf zu sein, wie sich der Fall entwickelt, habe ich mich zunehmend dabei ertappt, auf den nächsten spannenden Moment zu warten – der für mich leider ausblieb. Am interessantesten war noch das Geplänkel zwischen Irene Adams und William Berger.
Die Handlung empfand ich über weite Strecken als langweilig und stellenweise zäh, obwohl es ein True-Crime-Fall ist. Highlight waren zu Beginn noch die Einblicke des Täters. Zwar gibt es dadurch immer wieder neue Hinweise und Entwicklungen, diese konnten bei mir aber kein echtes Interesse wecken. Auch die Figuren haben es für mich nicht geschafft, die Geschichte lebendiger zu machen oder mich emotional an das Geschehen zu binden. Was wohl in meinen Augen am Schreibstil des Autors lag, welcher mir nicht gefiel. Dadurch konnte ich keinen richtigen Lesefluss entwickeln und hatte Schwierigkeiten, mich auf die Handlung einzulassen.