Kopflos in London

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jollymare Avatar

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Four Heads Missing - Thorsten Schleif

Thriller, Roman, Verlag dtv, 336 Seiten

Inhalt:
Eine Frauenleiche ohne Kopf wird im Neubau des Polizeihauptquartiere in London entdeckt. Die Suche nach dem Täter und dem Motiv beginnt. Der Leibwächter Berger, mit deutschen Wurzeln , gerät unverhofft in die Ermittlungen der noch jungen Londoner Polizei. Der Fundort belastet das Ansehen der Behörde und die Beamten. Als noch weitere Leichenteile gefunden werden, greift eine alte Bekannte aus einem vorherigen Kriminalfall Berger unter die Arme. Das Spiel beginnt.

Cover:
Ein Thriller im viktorianischen England und dem Verlag fällt nichts besseres ein als eine Rückansicht einer fliehenden Frau in wehenden Gewändern an der Themse entlang. Hier geht das Cover in der Masse der anderen Bücher unter. Schade, kein Eyecatcher im Bücherregal. Angenehm ist die Oberfläche des gelb gefärbten Titels „Four Heads Missing“. Raue Oberfläche und beim halten des Buches haptisch klar zu spüren (interessant).

Fazit:
Das lesen macht vom ersten bis zur letzten Seite viel Spaß. Die Lösung des Kriminalfalls ist klassisch aufgebaut und für einen versierten Leser ein Genuss. Das Thorsten Schleif noch ein zusätzliches Überraschungsende einbaut hat mich sehr gefreut. Damit bekommt die Geschichte eine zweite Ebene und ein würdiges Ende. Das einige Details des Romans auf den Vorgängerroman verweisen ist nicht hinderlich ( die Zusammenhänge werden gut durch Überleitungen kaschiert), zwingen einen ambitionierten Leser allerdings dazu auch Teil 1 zu lesen. Der Gesamteindruck ist überwiegend positiv und somit ist der Roman zu empfehlen.