Abrechnung mit der privilegierten Welt

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julentek Avatar

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Selten bin ich so überzeugt ein Buch lesen zu wollen wie nach diesen ersten zwanzig Seiten der Leseprobe. Die Sprache ist scharf, zynisch und klar, die Beschreibungen und Gedanken in und über das Treiben in dem kleinen Nagelstudio schlau und berechnend. "Frag nach Susan" ist ein Roman, von dem ich große Unterhaltung und scharfsinnige, entlarvende Beobachtungen erwarte. Das Versprechen eine "Abrechnung mit der privilegierten Welt" zu lesen, verspricht mir dabei einen Perspektivwechsel auf den ich mich unbedingt einlassen möchte.