Interessantes Spiel mit Klischees
An diesem Roman reizt mich, dass die Autorin über ein typisches Klischee über asiatische Frauen schreibt und es bestenfalls dekonstruert. Asiatinnen arbeiten immer in Nagelstudios? Und sehen sowieso alle gleich aus? Hier werden einem direkt rassistische Vorurteile um die Ohren gehauen. Dass Thammavongsas Erzählerin selbst kein besonders positives Menschenbild zu haben scheint, macht sie mir sehr sympathisch. Mich würde sehr interessieren, was ihre Kund:innen ihr so alles erzählen und natürlich, wie sie ihren Finger verloren hat. Gerne würde ich herausfinden, wohin diese Story noch führt!