Was bleibt übrig ohne eigenen Namen
Wie viel von einem Menschen bleibt übrig, wenn ihm sogar der eigene Name genommen wird? Genau dieser Gedanke hat mich beim Lesen der Leseprobe sofort beschäftigt. Das Cover gefällt mir gut, weil es schlicht wirkt und damit perfekt zu der alltäglichen, aber gleichzeitig tiefgründigen Geschichte passt. Besonders die Idee, dass alle Mitarbeiterinnen einfach „Susan“ heißen, ist gleichzeitig absurd, traurig und irgendwie erschreckend realistisch. Ning war mir sofort sympathisch, weil sie ihre Beobachtungen so trocken und ehrlich schildert. Ich bin gespannt, welche Geschichten sich hinter den einzelnen Frauen verbergen und wie das Buch Themen wie Identität, Respekt und gesellschaftliche Unterschiede weiter aufgreift.