1 Tag einer Nagel-Kosmetikerin
Das Buch zeigt einen gesamten Arbeitstag einer Kosmetikerin in ihrem Nagelstudio. Die Erzählung ist dabei meist nüchtern und direkt in vielen kurzen Sätzen, formuliert als eine Art Essay addressiert an die Leser*innen.
Die Protagonistin Ning lässt uns dabei nicht nah an sie heran, öffnet sich aber im Laufe des Tages etwas. Sie erzählt uns von ihrem Tag mit ihren Mitarbeiterinnen, den „Susans“ und ihren verschiedenen Kunden. Dabei wird immer wieder gesellschaftskritisch benannt, was die Kunden ihr alles über sich und ihr Leben erzählen. Der Salon ist eine Art Safe Space, doch gleichzeitig lästern die Susans den ganzen Tag über die Kunden, während sie anwesend sind. Teilweise ist es sehr überspitzt, doch gegen Ende des Romans wird das ganze mit einer tieferen Bedeutung verknüpft: einander ehrlichen Rat geben, unverblühmt über Tatsachen sprechen und die Dinge so sehen, wie sie sind. Obwohl das Ende also herzerwährmend war, hat mir an dem Roman noch irgendwie die Tiefe gefehlt. Trotzdem formuliert die Autorin viele treffende Beobachtungen über die Menschen und ihre alltäglichen Gefühle und Gedanken.
Die Protagonistin Ning lässt uns dabei nicht nah an sie heran, öffnet sich aber im Laufe des Tages etwas. Sie erzählt uns von ihrem Tag mit ihren Mitarbeiterinnen, den „Susans“ und ihren verschiedenen Kunden. Dabei wird immer wieder gesellschaftskritisch benannt, was die Kunden ihr alles über sich und ihr Leben erzählen. Der Salon ist eine Art Safe Space, doch gleichzeitig lästern die Susans den ganzen Tag über die Kunden, während sie anwesend sind. Teilweise ist es sehr überspitzt, doch gegen Ende des Romans wird das ganze mit einer tieferen Bedeutung verknüpft: einander ehrlichen Rat geben, unverblühmt über Tatsachen sprechen und die Dinge so sehen, wie sie sind. Obwohl das Ende also herzerwährmend war, hat mir an dem Roman noch irgendwie die Tiefe gefehlt. Trotzdem formuliert die Autorin viele treffende Beobachtungen über die Menschen und ihre alltäglichen Gefühle und Gedanken.