Ein Tag im Nagelstudio
Ich tue mich schwer, das Buch richtig einzuordnen. Der Klappentext liest sich interessant und auch das Cover hat mir sehr gut gefallen.
Wir begleiten Ning, die, wie alle ihre Mitarbeiterinnen, eigentlich nur als Susan bekannt ist, einen Tag in ihrem Nagelstudio. Wir sehen Kunden kommen und gehen, hören Ausschnitte ihrer Geschichten und besonders das, was die Mitarbeiterinnen in ihrer eigenen Sprache vor den Kunden über diese lästern. Die Figuren bleiben dabei allerdings einigermaßen oberflächlich und viele Themen, die angeschnitten werden, werden nicht zuende geführt. Es ist beispielsweise unklar, was genau mit dem fehlenden Finger passiert ist oder ob Nok nochmal auftaucht. An sich habe ich kein Problem mit offenen Enden, aber dieser Roman wirkte mir ein bisschen zu unabgeschlossenen. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass doch noch irgendetwas passiert.
Positiv ist allerdings der Schreibstil (ich habe das Buch in einer langen Zugfahrt komplett gelesen und hatte kein Bedürfnis es währenddessen wegezulegen) und dass ich einen kurzen Blick in einen mir Recht unbekannten Bereich werfen konnte.
Wir begleiten Ning, die, wie alle ihre Mitarbeiterinnen, eigentlich nur als Susan bekannt ist, einen Tag in ihrem Nagelstudio. Wir sehen Kunden kommen und gehen, hören Ausschnitte ihrer Geschichten und besonders das, was die Mitarbeiterinnen in ihrer eigenen Sprache vor den Kunden über diese lästern. Die Figuren bleiben dabei allerdings einigermaßen oberflächlich und viele Themen, die angeschnitten werden, werden nicht zuende geführt. Es ist beispielsweise unklar, was genau mit dem fehlenden Finger passiert ist oder ob Nok nochmal auftaucht. An sich habe ich kein Problem mit offenen Enden, aber dieser Roman wirkte mir ein bisschen zu unabgeschlossenen. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass doch noch irgendetwas passiert.
Positiv ist allerdings der Schreibstil (ich habe das Buch in einer langen Zugfahrt komplett gelesen und hatte kein Bedürfnis es währenddessen wegezulegen) und dass ich einen kurzen Blick in einen mir Recht unbekannten Bereich werfen konnte.