Ein Tag in einem Nagelstudio
Ich fande das Buch toll, weil die Autorin Souvankham Thammavongsa (Debütroman) es geschafft hat mich auf einen normalen Alltag der Nagelstudiobesitzerin Ning mitzunehmen. Die Protagonisten mit asiatischen Wurzeln hat nach einer wenig erfolgreichen Boxerkarriere per Zufall ihre Berufung im Nagelstudio gefunden. Die Kundschaft ist weiß und priviligiert. Durch das Aufeinandertreffen von zwei Welten auf engem Raum kommt es zu kleinen feinen Machtspielen zwischen Kundschaft und dem Servicepersonal.
Es hat Spass gemacht und war interessant an den Beobachtungen von Ning teilzuhaben und die Sprache der Angestelltinnen mitzuverstehen und dadurch einen Perspektivwechsel zu erlangen. An dem kurzen prägnanten Sprachstil musste ich mich anfangs etwas gewöhnen, welches aber gut zum bissigen Unterton der Protagonisten gepasst hat. Dieses Buch kann ich für alle Personen empfehlen, die Interesse haben an Themen wie Klassenunterschiede, Behandlung im Dienstleistungsbereich gepackt in einem kurzweiligen aber anregendem Lesevergnügen.
Es hat Spass gemacht und war interessant an den Beobachtungen von Ning teilzuhaben und die Sprache der Angestelltinnen mitzuverstehen und dadurch einen Perspektivwechsel zu erlangen. An dem kurzen prägnanten Sprachstil musste ich mich anfangs etwas gewöhnen, welches aber gut zum bissigen Unterton der Protagonisten gepasst hat. Dieses Buch kann ich für alle Personen empfehlen, die Interesse haben an Themen wie Klassenunterschiede, Behandlung im Dienstleistungsbereich gepackt in einem kurzweiligen aber anregendem Lesevergnügen.