Eintönig

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musteplume Avatar

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Nagelstudios sind ubiquitär. Ich war noch nie in einem und habe wenig Gedanken an die Menschen verschwendet, die dort arbeiten.
Jetzt aber lerne ich also Ning kennen.

Ein kleiner Roman mit wenig Handlung. Er umfasst einen Tag im Leben von Ning in einem Nagelstudio in einer Kleinstadt im Sommer.
Das ist schon ein bisschen eintönig.
Außer Nings Perspektive erfahren wir auch nichts anderes.
Alle Mitarbeiterinnen müssen gleich aussehen und werden Susan genannt.
Das spricht für den Rassismus den Mitarbeiterinnen entgegen. Aber auch für Nings eigene beschränkte Welt, die nicht versucht aus ihrem Klischee auszubrechen. Aber mit Vorliebe über ihre Kunden lästert.

Ich glaube, Ning sollte eine ganz vielschichtige Protagonistin sein, Andeutungen werden gemacht, aber für mich fehlt in diesem winzigen Büchlein ganz viel.

Der kurze Einblick in diesen Dienstleistungssektor war ganz interessant, nachhaltig berührt hat mich dieses Buch jedoch nicht. Und es hat mich jetztauch nicht dazu gebracht, ein Nagelstudio betreten zu wollen.