enttäuschend
Ein Nagelstudio in einer Stadt in Kanada. Die Besitzerin, eine Laotin, die ihre Angestellten, auch Laotinnen, alle gleich aussehen lässt und ihnen allen, wie auch sich selbst den Namen Susan verpasst. Das ist gut fürs Geschäft, sie hat ihre Gründe, außerdem können westliche Menschen Südost-Asiatinnen sowie so nicht auseinanderhalten und die fremden Namen können die Kanadier nicht aussprechen.
Susann, die Besitzerin beschreibt einen durchschnittlichen Tag in ihrem Institut.
Sie beschreibt die Arbeitsvorgänge und die Gedanken, die sie über ihre Mitarbeiterinnen, über ihre Kundinnen und über ihr eigenes Leben hat.
Sie schreibt in einer lapidaren, manchmal brutalen Sprache, Schöngeist gibt es nicht, dazu ist das Leben zu gnadenlos.
Ihre Erkenntnisse über Menschen verarbeitet sie für ihr Geschäft.
"Ein Serum, eine Nagellackfarbe, eine neue Augenbrauenform kann ihr (Kundin) Leben verändern, sie in Einklang mit dem Universum bringen."
Die Autorin hat für ihr Buch 2025 den Scotiabank Giller-Prize, der mit 100.000 US Dollar dotiert ist gewonnen und findet sich in bester Gesellschaft mit z.B. Margret Atwood und Alice Munro.
Ich hatte mir dadurch und von dem Klappentext inspiriert viel von diesem Buch versprochen, doch es hat mich enttäuscht zurückgelassen. Für mich ist es an der Oberfläche geblieben, einfach mal so dahingeschrieben, so ist mein Eindruck.
Das Cover lässt fast jeden nach dem Buch greifen, die Farben rufen nach dem Leser.
Susann, die Besitzerin beschreibt einen durchschnittlichen Tag in ihrem Institut.
Sie beschreibt die Arbeitsvorgänge und die Gedanken, die sie über ihre Mitarbeiterinnen, über ihre Kundinnen und über ihr eigenes Leben hat.
Sie schreibt in einer lapidaren, manchmal brutalen Sprache, Schöngeist gibt es nicht, dazu ist das Leben zu gnadenlos.
Ihre Erkenntnisse über Menschen verarbeitet sie für ihr Geschäft.
"Ein Serum, eine Nagellackfarbe, eine neue Augenbrauenform kann ihr (Kundin) Leben verändern, sie in Einklang mit dem Universum bringen."
Die Autorin hat für ihr Buch 2025 den Scotiabank Giller-Prize, der mit 100.000 US Dollar dotiert ist gewonnen und findet sich in bester Gesellschaft mit z.B. Margret Atwood und Alice Munro.
Ich hatte mir dadurch und von dem Klappentext inspiriert viel von diesem Buch versprochen, doch es hat mich enttäuscht zurückgelassen. Für mich ist es an der Oberfläche geblieben, einfach mal so dahingeschrieben, so ist mein Eindruck.
Das Cover lässt fast jeden nach dem Buch greifen, die Farben rufen nach dem Leser.