interessantes Thema
Ein spannendes und zugleich erschreckendes Buch über ein Thema, von dem ich bisher überhaupt nichts gehört hatte. Souvankham Thammavongsa nimmt uns mit in eine Welt, die nach außen vielleicht glamourös und exklusiv wirkt, hinter den Kulissen aber von Ausbeutung, Abhängigkeiten und ungleichen Machtverhältnissen geprägt ist.
Besonders gut gefallen hat mir Thammavongsas Schreibstil. Sie ist eine feine Beobachterin und schreibt mit viel Wortwitz, aber gleichzeitig auch mit Tiefgang. Dabei geht es nicht nur um die Ausbeutung von Migrantinnen in dieser Branche, sondern auch um Klassismus und Rassismus, um Identität und die Frage, wie viel Anpassung Einwander*innen abverlangt wird.
Ning ist dabei eine großartige Protagonistin. Nach außen wirkt sie ruhig und beinahe unscheinbar, doch in ihr steckt unglaublich viel Klugheit und Reflektiertheit. Ihre Gedanken und Beobachtungen wirken sehr authentisch, und gerade weil sie nicht ständig alles ausspricht, bekommt man als Leser*in einen besonders guten Einblick in ihre Wahrnehmung der Welt.
Interessant fand ich auch das Verhältnis zwischen Ning und ihrer privilegierten Kundschaft. Die Männer fühlen sich dem Personal überlegen und glauben, die Situation und damit auch die Frauen kontrollieren zu können. Doch Ning und ihre „Susans“ haben ihre eigenen Überlebensstrategien und Methoden, mit dieser Welt umzugehen. Gerade dieses Spiel mit Macht und vermeintlicher Kontrolle fand ich sehr gelungen.
„Frag nach Susan“ hat mir vor allem deshalb gefallen, weil es mir einen Einblick in eine für mich völlig unbekannte Realität gegeben hat und dabei gesellschaftliche Themen anspricht, die weit über die eigentliche Geschichte hinausgehen. Ein kluges, stellenweise erschreckendes Buch mit einer tollen Protagonistin und einem Schreibstil, der mir sehr gut gefallen hat.
Besonders gut gefallen hat mir Thammavongsas Schreibstil. Sie ist eine feine Beobachterin und schreibt mit viel Wortwitz, aber gleichzeitig auch mit Tiefgang. Dabei geht es nicht nur um die Ausbeutung von Migrantinnen in dieser Branche, sondern auch um Klassismus und Rassismus, um Identität und die Frage, wie viel Anpassung Einwander*innen abverlangt wird.
Ning ist dabei eine großartige Protagonistin. Nach außen wirkt sie ruhig und beinahe unscheinbar, doch in ihr steckt unglaublich viel Klugheit und Reflektiertheit. Ihre Gedanken und Beobachtungen wirken sehr authentisch, und gerade weil sie nicht ständig alles ausspricht, bekommt man als Leser*in einen besonders guten Einblick in ihre Wahrnehmung der Welt.
Interessant fand ich auch das Verhältnis zwischen Ning und ihrer privilegierten Kundschaft. Die Männer fühlen sich dem Personal überlegen und glauben, die Situation und damit auch die Frauen kontrollieren zu können. Doch Ning und ihre „Susans“ haben ihre eigenen Überlebensstrategien und Methoden, mit dieser Welt umzugehen. Gerade dieses Spiel mit Macht und vermeintlicher Kontrolle fand ich sehr gelungen.
„Frag nach Susan“ hat mir vor allem deshalb gefallen, weil es mir einen Einblick in eine für mich völlig unbekannte Realität gegeben hat und dabei gesellschaftliche Themen anspricht, die weit über die eigentliche Geschichte hinausgehen. Ein kluges, stellenweise erschreckendes Buch mit einer tollen Protagonistin und einem Schreibstil, der mir sehr gut gefallen hat.