Mal was anderes!
In „Frag nach Susan“ von Souvankham Thammavongsa geht es um Ning, eine pensionierte Boxerin, die in einem Nagelstudio arbeitet. Dort tragen alle Mitarbeiterinnen denselben Namen: Susan. Ihre richtigen Namen können oder wollen die Kunden ohnehin nicht richtig aussprechen. Aus der Perspektive von Ning bekommt man dabei nicht nur ihren Arbeitsalltag, sondern auch die Geschichten und Erfahrungen der anderen Frauen mit. Besonders ihre Vergangenheit und die Erlebnisse, die sie geprägt haben, spielen eine wichtige Rolle. Hinter der scheinbar alltäglichen Arbeit werden dadurch Themen wie Herkunft, Vorurteile, soziale Unterschiede und der Umgang mit bestimmten Menschen sichtbar.
Für mich war das Buch definitiv etwas anderes als das, was ich sonst lese. Vor allem die Erzählweise aus der Perspektive der Protagonistin und die eher ruhige, beobachtende Art der Geschichte waren für mich gewöhnungsbedürftig. Dadurch hatte ich das Gefühl, dass die Handlung weniger schnell vorankommt, als ich es von anderen Büchern kenne. Interessant fand ich, wie die Autorin durch scheinbar kleine Situationen auf größere gesellschaftliche Probleme aufmerksam macht. Insgesamt war der Roman eher nichts für mich, aber gerade weil es so anders war, war es trotzdem eine spannende Leseerfahrung!
Für mich war das Buch definitiv etwas anderes als das, was ich sonst lese. Vor allem die Erzählweise aus der Perspektive der Protagonistin und die eher ruhige, beobachtende Art der Geschichte waren für mich gewöhnungsbedürftig. Dadurch hatte ich das Gefühl, dass die Handlung weniger schnell vorankommt, als ich es von anderen Büchern kenne. Interessant fand ich, wie die Autorin durch scheinbar kleine Situationen auf größere gesellschaftliche Probleme aufmerksam macht. Insgesamt war der Roman eher nichts für mich, aber gerade weil es so anders war, war es trotzdem eine spannende Leseerfahrung!