Mikrokosmos Nagelstudio
Der Roman "Frag nach Susan" entführt den Leser in die doch eigentlich recht unaufregende Welt eines Nagelstudios. Ebenso unaufgeregt ist auch der Erzählstil, wird doch auf unnötige Spannung verzichtet. Allerdings wird die Geschichte trotz allem nicht langweilig. Man durchlebt einen gewöhnlichen Tag im Nagelstudio. Dabei lernt man die Eigenheiten einiger Kunden kennen. Und die doch recht unterschiedlichen Charaktere der Mitarbeiter.
Erzählt wird das Ganze aus der Perspektive von Ning, der Chefin des Studios. Dabei kommt es auch immer wieder zu Rückblicken auf ihre Karriere als Boxerin. Sie wirkt dadurch irgendwie authentischer, weil sie eine Vergangenheit hat, und nicht bloß im Moment dargestellt wird. Das ist etwas, dass ich bei ihren Mitarbeitern vermisse. Allerdings passt es gut zu der Atmosphäre im Nagelstudio, in der die Mitarbeiter doch eher anonym und austauschbar sind, da sie alle eine Rolle spielen.
Alles in allem ist "Frag nach Susan" ein kurzweiliges Buch, das authentisch den Mikrokosmos Nagelstudio darstellt.
Erzählt wird das Ganze aus der Perspektive von Ning, der Chefin des Studios. Dabei kommt es auch immer wieder zu Rückblicken auf ihre Karriere als Boxerin. Sie wirkt dadurch irgendwie authentischer, weil sie eine Vergangenheit hat, und nicht bloß im Moment dargestellt wird. Das ist etwas, dass ich bei ihren Mitarbeitern vermisse. Allerdings passt es gut zu der Atmosphäre im Nagelstudio, in der die Mitarbeiter doch eher anonym und austauschbar sind, da sie alle eine Rolle spielen.
Alles in allem ist "Frag nach Susan" ein kurzweiliges Buch, das authentisch den Mikrokosmos Nagelstudio darstellt.