Ratlos
Der Roman „Frag nach Susan“ von Souvankham Thammavongsa wurde vom Aufbau-Verlag als Hardcover in Pink mit einem Schutzumschlag herausgegeben, der Nagellackschablonen in diversen Farben zeigt. Das passt alles sehr gut zu einer Geschichte, die sich über einen Tag im Nagelstudio der früheren Boxerin Ning hinzieht.
Man erfährt, wie sehr das Geschäft ihr Leben bestimmt, Anker und Halt gibt. Hier gibt es viele Geschichten. Die der Kunden und die der Kosmetikerinnen, die alle „Susan“ genannt werden, damit die Kunden ein Gefühl von Beständigkeit und ständiger Verfügbarkeit haben. Die Sprache der Mitarbeiterinnen und von Ning ist nicht die der Kunden. Und so können sie sich während der Behandlungen über die Kunden hinweg über diese unterhalten. Bei den vielen asiatischen Nagelstudios bei uns bekam ich zugegebenermaßen ein etwas ungutes Gefühl….
Bei der leichten und trotz der oft sehr harten Sprache war das Buch leicht lesbar. Aber nichts fesselte mich. Es war wie ein Durchrauschen in der Erwartung einer Erklärung. Und dann war es auch schon mit einem rätselhaften letzten Kapitel zu Ende.
Der Roman wurde mit dem Giller Preis ausgezeichnet, den zuvor schon u.a. Margaret Atwood und Alice Munro gewannen. Das verstärkte mein Gefühl der Ratlosigkeit, des Gefühls irgendetwas beim Lesen übersehen zu haben. Doch auch wenn ich noch so angestrengt schaue – wie bei einem monochromen Gemälde von Yves Klein habe ich keinen Schlüssel zum tieferen Verständnis. Aber vielleicht ist Blau einfach Blau? Oder ein Tag im Nagelstudio ein Tag im Nagelstudio? Nicht mehr.
Man erfährt, wie sehr das Geschäft ihr Leben bestimmt, Anker und Halt gibt. Hier gibt es viele Geschichten. Die der Kunden und die der Kosmetikerinnen, die alle „Susan“ genannt werden, damit die Kunden ein Gefühl von Beständigkeit und ständiger Verfügbarkeit haben. Die Sprache der Mitarbeiterinnen und von Ning ist nicht die der Kunden. Und so können sie sich während der Behandlungen über die Kunden hinweg über diese unterhalten. Bei den vielen asiatischen Nagelstudios bei uns bekam ich zugegebenermaßen ein etwas ungutes Gefühl….
Bei der leichten und trotz der oft sehr harten Sprache war das Buch leicht lesbar. Aber nichts fesselte mich. Es war wie ein Durchrauschen in der Erwartung einer Erklärung. Und dann war es auch schon mit einem rätselhaften letzten Kapitel zu Ende.
Der Roman wurde mit dem Giller Preis ausgezeichnet, den zuvor schon u.a. Margaret Atwood und Alice Munro gewannen. Das verstärkte mein Gefühl der Ratlosigkeit, des Gefühls irgendetwas beim Lesen übersehen zu haben. Doch auch wenn ich noch so angestrengt schaue – wie bei einem monochromen Gemälde von Yves Klein habe ich keinen Schlüssel zum tieferen Verständnis. Aber vielleicht ist Blau einfach Blau? Oder ein Tag im Nagelstudio ein Tag im Nagelstudio? Nicht mehr.