Schön zu lesen
„Frag nach Susan“ ist ein Buch, bei dem man sich vom auffälligen Cover leicht in die Irre führen lässt. Hinter den bunten Nägeln verbirgt sich eine überraschend tiefgründige Geschichte. Im Mittelpunkt steht Ning, die ein Nagelstudio führt und ihre Mitarbeiterinnen alle mit demselben Namen anspricht. Was zunächst amüsant wirkt, bekommt schnell eine gesellschaftskritische Bedeutung.
Ning beobachtet ihre Kundschaft sehr genau und nimmt dabei menschliche Eigenheiten ebenso aufs Korn wie Vorurteile und soziale Unterschiede. Gleichzeitig erfährt man nach und nach mehr über sie selbst und ihre Schwierigkeiten, anderen Menschen wirklich nahe zu kommen. Gerade diese zurückhaltende und manchmal harte Art macht sie zu einer interessanten Hauptfigur.
Besonders gefallen hat mir, dass ernste Themen nicht mit erhobenem Zeigefinger behandelt werden. Stattdessen sorgen trockener Humor und bissige Beobachtungen immer wieder für Unterhaltung. Der klare und unkomplizierte Schreibstil macht das Buch zudem sehr angenehm zu lesen.
Eine kurze, ungewöhnliche Geschichte, die mehr hinterlässt, als ihr Äußeres zunächst vermuten lässt.
Ning beobachtet ihre Kundschaft sehr genau und nimmt dabei menschliche Eigenheiten ebenso aufs Korn wie Vorurteile und soziale Unterschiede. Gleichzeitig erfährt man nach und nach mehr über sie selbst und ihre Schwierigkeiten, anderen Menschen wirklich nahe zu kommen. Gerade diese zurückhaltende und manchmal harte Art macht sie zu einer interessanten Hauptfigur.
Besonders gefallen hat mir, dass ernste Themen nicht mit erhobenem Zeigefinger behandelt werden. Stattdessen sorgen trockener Humor und bissige Beobachtungen immer wieder für Unterhaltung. Der klare und unkomplizierte Schreibstil macht das Buch zudem sehr angenehm zu lesen.
Eine kurze, ungewöhnliche Geschichte, die mehr hinterlässt, als ihr Äußeres zunächst vermuten lässt.