Suchen Sie sich eine Farbe aus!
Ich stehe auf der anderen Seite, leiste die Arbeit, damit andere gut aussehen. (Kapitel 17)
Die ehemalige Boxerin Ning besitzt ein Nagelstudio, das „Susan's“, in dem nur Asiatinnen arbeiten. Da die Kundschaft diese eh nicht auseinanderhalten kann, haben alle ein Namensschild mit „Susan“ drauf, damit kann man nichts falsch machen. Und Susan ist gleich für dich da!
Trotzdem wäre es schön zu wissen, dass man wahrgenommen wird. (Kapitel 2)
Ich war sehr überrascht – nicht, weil mir der Roman von Souvankham Thammavongsa besonders gut gefallen hat oder so spannend war, sondern weil er nur an einem Tag spielt. Ein Tag im Nagelstudio. Stammkunden mit Terminen kommen und gehen, Laufkundschaft ist zu wenig da, also müssen Flyer verteilt werden. Dazwischen Gespräche über Liebe und Leid.
Ich persönlich war noch nie in einem Nagelstudio, weshalb mich der Roman interessiert hat. Auch die Basis, dass dieses Studio vermutlich irgendwo im weißen Amerika ist und im Studio nur Asiaten arbeiten, alle mit dem Namen Susan, denn die Kunden können die Mitarbeiter eh nicht auseinanderhalten, schreit bereits nach Vorurteilen bzw. Stereotypen. Nach der Herabsetzung von Arbeiten, die man selbst nicht machen kann oder will. Die leisen, asiatischen Gespräche der Mitarbeiter, die sich über die Kunden lustig machen, passen dann auch zu meinen Vorurteilen. Ansonsten weist der Roman keine große Handlung auf. Der Arbeitstag wird detailliert beschrieben: reinigen, wachsen, zupfen, lackieren, höflich nicken.
Fazit: handlungsarme, aber sozialkritische One-Day-Novel.
Die ehemalige Boxerin Ning besitzt ein Nagelstudio, das „Susan's“, in dem nur Asiatinnen arbeiten. Da die Kundschaft diese eh nicht auseinanderhalten kann, haben alle ein Namensschild mit „Susan“ drauf, damit kann man nichts falsch machen. Und Susan ist gleich für dich da!
Trotzdem wäre es schön zu wissen, dass man wahrgenommen wird. (Kapitel 2)
Ich war sehr überrascht – nicht, weil mir der Roman von Souvankham Thammavongsa besonders gut gefallen hat oder so spannend war, sondern weil er nur an einem Tag spielt. Ein Tag im Nagelstudio. Stammkunden mit Terminen kommen und gehen, Laufkundschaft ist zu wenig da, also müssen Flyer verteilt werden. Dazwischen Gespräche über Liebe und Leid.
Ich persönlich war noch nie in einem Nagelstudio, weshalb mich der Roman interessiert hat. Auch die Basis, dass dieses Studio vermutlich irgendwo im weißen Amerika ist und im Studio nur Asiaten arbeiten, alle mit dem Namen Susan, denn die Kunden können die Mitarbeiter eh nicht auseinanderhalten, schreit bereits nach Vorurteilen bzw. Stereotypen. Nach der Herabsetzung von Arbeiten, die man selbst nicht machen kann oder will. Die leisen, asiatischen Gespräche der Mitarbeiter, die sich über die Kunden lustig machen, passen dann auch zu meinen Vorurteilen. Ansonsten weist der Roman keine große Handlung auf. Der Arbeitstag wird detailliert beschrieben: reinigen, wachsen, zupfen, lackieren, höflich nicken.
Fazit: handlungsarme, aber sozialkritische One-Day-Novel.