Viel Thema, wenig Handlung

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knightlyart Avatar

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„Das Geschäft muss laufen, rein und raus, rein und raus. Zwanzig Minuten Maximum.“ Seite 102


„Frag nach Susan“ hat mich leider eher enttäuscht. Besonders ausführlich wird der Alltag in einem Nagelstudio beschrieben, eine wirkliche Handlung entwickelt sich dabei jedoch kaum. Dadurch hatte ich beim Lesen oft das Gefühl, eher Beobachterin eines ganz normalen Arbeitstages zu sein, als einer Geschichte zu folgen.

Interessant sind die gesellschaftlichen Themen, die die Autorin anspricht: soziale Unterschiede, die Geringschätzung von Frauen sowie Vorurteile und Rassismus gegenüber Einwanderern. Einige bissige und teilweise recht derbe humorvolle Passagen sorgen dabei für Abwechslung.

Trotz dieser interessanten Ansätze fehlte mir eine Handlung, die mich wirklich mitnimmt und neugierig auf den weiteren Verlauf macht. Insgesamt konnte mich der Roman daher nicht überzeugen und wird für mich sicher kein Lesehighlight bleiben.