Zu oberflächlich
Die Geschichte an sich klang nicht schlecht, allerdings fehlte es mir hier an Tiefgang.
Ning ist ehemalige Boxerin und nun Besitzerin eines Nagelstudios. Ihre Angestellten heißen für die Kunden alle „Susan“ und sollen identisch aussehen: schwarze Kleidung, selber Haarschnitt.
Wir begleiten einen gewöhnlichen Tag in diesem Nagelstudio.
Und genau das ist es. Nicht mehr und nicht weniger. Auf knapp 200 Seiten wird ein Arbeitstag im Leben von Ning erzählt: eine neue Angestellte fängt an, ein paar Stammkunden kommen vorbei, ein bisschen Smalltalk - das war‘s.
Es gäbe einige Stellen, an denen ich mir mehr Infos gewünscht hätte. Beispielsweise die Boxkarriere. Sie ist immer wieder Thema, aber irgendwie fühlt es sich deplatziert an, wenn es nur oberflächlich darum geht. Dann hätte ich mir diese Passagen auch sparen können. So fand ich sie leider recht langweilig.
Die Gespräche, die die „Susans“ während der Kundenbehandlung auf ihrer Muttersprache führen, fand ich ziemlich derb. Ständig wird im Beisein des Kunden über ihn hergezogen - schließlich versteht dieser ja nichts.
Ich war noch nie in einem Nagelstudio, allerdings würde mich diese Tatsache jetzt auch abschrecken dorthin zu gehen.
Am Originellsten fand ich noch den Junggesellinnenabschied und die Tatsache, dass Ning die Frauen nicht auseinanderhalten kann. Hier war für mich die einzige Stelle, die etwas zum Nachdenken angeregt hat in Form von Gesellschaftskritik und Rassismus.
Mit den Charakteren konnte ich nichts anfangen. Mai war mir besonders unsympathisch, weil sie sich aufführt wie die Chefin, obwohl sie nur Angestellte ist. Aber auch mit Ning, Noi oder Annie wurde ich nicht warm.
Positiv erwähnen möchte ich noch das Cover. Das spricht mich wirklich an und passt gut zum Inhalt (Stichwort: Farbe auswählen).
Ich habe ständig darauf gewartet, dass etwas passiert, was dann aber nicht kam. Für mich irgendwie ein Reinfall. Schade.
Ning ist ehemalige Boxerin und nun Besitzerin eines Nagelstudios. Ihre Angestellten heißen für die Kunden alle „Susan“ und sollen identisch aussehen: schwarze Kleidung, selber Haarschnitt.
Wir begleiten einen gewöhnlichen Tag in diesem Nagelstudio.
Und genau das ist es. Nicht mehr und nicht weniger. Auf knapp 200 Seiten wird ein Arbeitstag im Leben von Ning erzählt: eine neue Angestellte fängt an, ein paar Stammkunden kommen vorbei, ein bisschen Smalltalk - das war‘s.
Es gäbe einige Stellen, an denen ich mir mehr Infos gewünscht hätte. Beispielsweise die Boxkarriere. Sie ist immer wieder Thema, aber irgendwie fühlt es sich deplatziert an, wenn es nur oberflächlich darum geht. Dann hätte ich mir diese Passagen auch sparen können. So fand ich sie leider recht langweilig.
Die Gespräche, die die „Susans“ während der Kundenbehandlung auf ihrer Muttersprache führen, fand ich ziemlich derb. Ständig wird im Beisein des Kunden über ihn hergezogen - schließlich versteht dieser ja nichts.
Ich war noch nie in einem Nagelstudio, allerdings würde mich diese Tatsache jetzt auch abschrecken dorthin zu gehen.
Am Originellsten fand ich noch den Junggesellinnenabschied und die Tatsache, dass Ning die Frauen nicht auseinanderhalten kann. Hier war für mich die einzige Stelle, die etwas zum Nachdenken angeregt hat in Form von Gesellschaftskritik und Rassismus.
Mit den Charakteren konnte ich nichts anfangen. Mai war mir besonders unsympathisch, weil sie sich aufführt wie die Chefin, obwohl sie nur Angestellte ist. Aber auch mit Ning, Noi oder Annie wurde ich nicht warm.
Positiv erwähnen möchte ich noch das Cover. Das spricht mich wirklich an und passt gut zum Inhalt (Stichwort: Farbe auswählen).
Ich habe ständig darauf gewartet, dass etwas passiert, was dann aber nicht kam. Für mich irgendwie ein Reinfall. Schade.