Willkommen zurück in Rottloch!
Rottloch. Ein typisches Dorf irgendwo im Nirgendwo.
Doch wir sind zurück bei Koray, Nasrin, Nico, Nina und Josh.
Alles beginnt mit dem Problem, dass Korays Mama wieder pleite ist, und sie bei Oma untergeschlupft sind. Dabei hatte Chiara von Ark doch eine tolle Karriere als Influencerin- doch ihr Ex- Jürgen-Würgen- hat sich um ihr ganzes Geld betrogen. Sie mussten Dubai den Rücken kehren und wieder nach Rottloch zurückkommen.
Die Jungs finden heraus, dass Alimente der Schlüssel zur finanziellen Sorgefreiheit sein könnten, denn: Korays Mutter verschweigt seit 15 Jahren den Namen des Kindsvaters.
Als dann auch noch ein Schulprojekt zum Thema „Woher wir kommen“ ausgerufen wird, ist der Clique klar: diese Gruppenarbeit wird genutzt, um Korays Vater zu finden! Und so begeben sich die Teenager auf eine spannende Zeitreise! So wird bald schon auf der alten Schulhomepage nach Abschlussbildern gesucht, der Besitzer der Eventlocation „Alte Schrauberei“ , Ken, ins Visier genommen. Doch es bleibt nicht bei diesem einen Verdächtigen!
Auch Korays Mama wandelt auf alten Pfaden und baut wieder Kontakt auf zu ihren alten Freunden- hierbei läuft sie Stefan über den Weg, denn dieser hilft ihr nicht nur bei einem kleinen „Autoproblem“ aus der Klemme. Doch könnte auch Stefan Korays Vater sein?!
Nach und nach geraten alle Herren aus Chiaras Jahrgang ins Visier der „Ermittlungen“. Dabei begeben sich die Teenager nicht immer ganz auf legale Wege, aber soviel darf gesagt sein: Die Autorin sorgt für ein Happy End und Koray findet – unter einigem Trubel heraus- wer sein Vater ist!
Schreibstil/Umsetzung:
Sarah Welk veröffentlich mit „FREI- Bester Anfang“ ihren dritten Roman dieser Reihe und auch wie die ersten Teile hält er sich sehr an der Lebensrealität Jugendlicher fest. Sie greift alltagstypische Themen auf und besonders gefällt mir auch, dass die Jugendsprache hier ihren Platz findet. Ist dies vielleicht für Erwachsene noch befremdlich, so ist es doch ein großer Pluspunkt hinsichtlich der Identifikation!
Die Figuren wirken sehr authentisch und auch die Gruppenzusammensetzung der Clique wirkt natürlich und weltoffen- denn hier kommen, trotz „Dorfsetting“ nicht nur die „Klischees“ zum Tragen.
Der Roman liest sicher wunderbar leicht, die einzelnen Beziehungsstränge sind gut nachvollziehbar- es gibt keine Überfrachtung an Figuren oder Schauplätzen.
Hierbei werden nicht nur familiäre Beziehungskonstrukte aufgerufen, sondern auch Liebesbeziehungen thematisiert- besonders gut gefällt mir, dass auch die queere Szene vertreten ist – und das so herrlich unkompliziert und „wie nebenbei“ – genau so, wie man es sich eigentlich im Alltag auch wünscht. Danke dafür, Frau Welk!
Korays Geschichte zeigt, wie wichtig Biografiearbeit im Leben ist- v.a. dann, wenn es sich nicht um die typischen, klassischen Familienverhältnisse handelt. Sarah Welk zeigt ebenso in berührender Weise die Macht der Freundschaft und Liebe auf und dass Familie eben manchmal mehr ist, als bloße Genetik. Sie macht Mut, den Teens eine Stimme zu geben und ich feiere die Entscheidung der Familie am Ende sehr- nicht nur hinsichtlich der wohnlichen Zusammenstellung!
Alles in allem ein sehr gelungener Jugendroman über Freundschaft und Familienkonstrukte, erste Liebe und ganz viele mutige Entscheidungen, der durchaus die Zielgruppe da abholt wo sie stehen und hoffentlich von vielen Lesenden ebenso gemocht wird, wie von mir!
PS: Es sei noch zu erwähnen, dass auch dieser Teil unabhängig von den anderen beiden Teilen gelesen werden kann!
Doch wir sind zurück bei Koray, Nasrin, Nico, Nina und Josh.
Alles beginnt mit dem Problem, dass Korays Mama wieder pleite ist, und sie bei Oma untergeschlupft sind. Dabei hatte Chiara von Ark doch eine tolle Karriere als Influencerin- doch ihr Ex- Jürgen-Würgen- hat sich um ihr ganzes Geld betrogen. Sie mussten Dubai den Rücken kehren und wieder nach Rottloch zurückkommen.
Die Jungs finden heraus, dass Alimente der Schlüssel zur finanziellen Sorgefreiheit sein könnten, denn: Korays Mutter verschweigt seit 15 Jahren den Namen des Kindsvaters.
Als dann auch noch ein Schulprojekt zum Thema „Woher wir kommen“ ausgerufen wird, ist der Clique klar: diese Gruppenarbeit wird genutzt, um Korays Vater zu finden! Und so begeben sich die Teenager auf eine spannende Zeitreise! So wird bald schon auf der alten Schulhomepage nach Abschlussbildern gesucht, der Besitzer der Eventlocation „Alte Schrauberei“ , Ken, ins Visier genommen. Doch es bleibt nicht bei diesem einen Verdächtigen!
Auch Korays Mama wandelt auf alten Pfaden und baut wieder Kontakt auf zu ihren alten Freunden- hierbei läuft sie Stefan über den Weg, denn dieser hilft ihr nicht nur bei einem kleinen „Autoproblem“ aus der Klemme. Doch könnte auch Stefan Korays Vater sein?!
Nach und nach geraten alle Herren aus Chiaras Jahrgang ins Visier der „Ermittlungen“. Dabei begeben sich die Teenager nicht immer ganz auf legale Wege, aber soviel darf gesagt sein: Die Autorin sorgt für ein Happy End und Koray findet – unter einigem Trubel heraus- wer sein Vater ist!
Schreibstil/Umsetzung:
Sarah Welk veröffentlich mit „FREI- Bester Anfang“ ihren dritten Roman dieser Reihe und auch wie die ersten Teile hält er sich sehr an der Lebensrealität Jugendlicher fest. Sie greift alltagstypische Themen auf und besonders gefällt mir auch, dass die Jugendsprache hier ihren Platz findet. Ist dies vielleicht für Erwachsene noch befremdlich, so ist es doch ein großer Pluspunkt hinsichtlich der Identifikation!
Die Figuren wirken sehr authentisch und auch die Gruppenzusammensetzung der Clique wirkt natürlich und weltoffen- denn hier kommen, trotz „Dorfsetting“ nicht nur die „Klischees“ zum Tragen.
Der Roman liest sicher wunderbar leicht, die einzelnen Beziehungsstränge sind gut nachvollziehbar- es gibt keine Überfrachtung an Figuren oder Schauplätzen.
Hierbei werden nicht nur familiäre Beziehungskonstrukte aufgerufen, sondern auch Liebesbeziehungen thematisiert- besonders gut gefällt mir, dass auch die queere Szene vertreten ist – und das so herrlich unkompliziert und „wie nebenbei“ – genau so, wie man es sich eigentlich im Alltag auch wünscht. Danke dafür, Frau Welk!
Korays Geschichte zeigt, wie wichtig Biografiearbeit im Leben ist- v.a. dann, wenn es sich nicht um die typischen, klassischen Familienverhältnisse handelt. Sarah Welk zeigt ebenso in berührender Weise die Macht der Freundschaft und Liebe auf und dass Familie eben manchmal mehr ist, als bloße Genetik. Sie macht Mut, den Teens eine Stimme zu geben und ich feiere die Entscheidung der Familie am Ende sehr- nicht nur hinsichtlich der wohnlichen Zusammenstellung!
Alles in allem ein sehr gelungener Jugendroman über Freundschaft und Familienkonstrukte, erste Liebe und ganz viele mutige Entscheidungen, der durchaus die Zielgruppe da abholt wo sie stehen und hoffentlich von vielen Lesenden ebenso gemocht wird, wie von mir!
PS: Es sei noch zu erwähnen, dass auch dieser Teil unabhängig von den anderen beiden Teilen gelesen werden kann!