Informativ mit solider Grundlagenarbeit und liebevoller Note.
Im Leben passiert doch wirklich nichts zufällig und doch alles zu-fällig. Gerade gestern wurde mir gesagt, ich wolle in „Urschleim“ - bitte was?! - wühlen, heute findet mich dieses Buch.
Ich musste gerade sehr schmunzeln, ob der beeindruckenden Liefergeschwindigkeit des Universums.
Auf Frei und trotzdem verbunden war ich zunächst nicht allzu neugierig, es war mehr so ein Gefühl von „ich sollte mal reinschauen“.
Sich mit der eigenen Beziehungsfähigkeit auseinanderzusetzen ist ja auch nicht jeden Tag gleichermaßen einladend, obgleich ich es gern tue.
Schon das Inhaltsverzeichnis hat mich aber überrascht und überzeugt.
Unreflektiert habe ich „wieder so ein typisches xtes Beziehungsbuch“ befürchtet - ist es aber nicht.
Es geht wirklich in die Tiefe, zu der ich hin will, und baut sehr solide Grundlagen auf.
Ich finde es sehr, sehr interessant und hilfreich, dass als Basis zunächst einmal auf den ersten knapp 100 Seiten Grundlagen von Bindung, die verschiedenen Bindungsstile, Verlustangst und Bindungsangst inklusive der Motivationen für People Pleasing und die Frage danach, warum wir immer wieder Vertrautes „suchen“, auch wenn dieses schmerzhaft ist, tiefgehend erläutert werden und dass Linda-Marlen Leinweber diese so klar mit der romantischen Paarbeziehung in Verbindung bringt und damit echte Lösungen anbietet.
Ich bin der Meinung, das alle Strategien und Verhaltensanpassungen, die an der Oberfläche arbeiten, kaum zu dauerhaften, tiefgreifenden Veränderungen und Heilung führen können, weil das vergleichsweise das ist, was ein Pflaster auf einem gebrochenen Bein wäre und finde es daher sehr motivierend, dass die Autorin so umfassend aufbaut. Davon verspreche ich mir am ehesten ein wirklich funktionales Buch, das echte Entwicklung anstoßen kann.
Die Sprache ist sehr persönlich zugewandt und liebevoll, das tut gut und wirkt einladend.
Die wissenschaftlichen Informationen werden lebendig und kurzweilig vermittelt, sodass ein leichter, entspannter Lesefluss entsteht und man das Gelesene gut auf sich selbst anwenden kann.
I-Tüpfelchen ist für mich, dass nicht so scharf zwischen nicht romantischen und romantischen Beziehungen unterschieden wird. Auf Letzteren liegt zwar der Fokus, die Autorin betont aber die Bedeutsamkeit aller Beziehungen und bezieht diese mit ein. Das ist mir sehr wichtig.
Ich mag gerne weiterlesen.
Das Cover ist an sich hübsch gemacht, trotzdem spricht es mich nicht ganz an.
Ich würde wegen des Titels danach greifen und mich vom Inhaltsverzeichnis leiten lassen.
Die Buchbeschreibung empfinde ich als misslungen, sie wird m.E. der Tiefe des Buches nicht gerecht und fokussiert zu einseitig.
Optisch finde ich bei psychologischen Büchern Cover mit Autorenfotos grundsätzlich eher weniger ansprechend und hier zusätzlich die Schriften nicht ausreichend differenziert.
Das Auge bleibt nicht wirklich daran hängen, erfasst nicht direkt eine klare Ordnung.
Damit tue ich mich schwer - allerdings bin ich auch neurodivergent und brauche generell klare optische Reize und Kontraste.
Ich musste gerade sehr schmunzeln, ob der beeindruckenden Liefergeschwindigkeit des Universums.
Auf Frei und trotzdem verbunden war ich zunächst nicht allzu neugierig, es war mehr so ein Gefühl von „ich sollte mal reinschauen“.
Sich mit der eigenen Beziehungsfähigkeit auseinanderzusetzen ist ja auch nicht jeden Tag gleichermaßen einladend, obgleich ich es gern tue.
Schon das Inhaltsverzeichnis hat mich aber überrascht und überzeugt.
Unreflektiert habe ich „wieder so ein typisches xtes Beziehungsbuch“ befürchtet - ist es aber nicht.
Es geht wirklich in die Tiefe, zu der ich hin will, und baut sehr solide Grundlagen auf.
Ich finde es sehr, sehr interessant und hilfreich, dass als Basis zunächst einmal auf den ersten knapp 100 Seiten Grundlagen von Bindung, die verschiedenen Bindungsstile, Verlustangst und Bindungsangst inklusive der Motivationen für People Pleasing und die Frage danach, warum wir immer wieder Vertrautes „suchen“, auch wenn dieses schmerzhaft ist, tiefgehend erläutert werden und dass Linda-Marlen Leinweber diese so klar mit der romantischen Paarbeziehung in Verbindung bringt und damit echte Lösungen anbietet.
Ich bin der Meinung, das alle Strategien und Verhaltensanpassungen, die an der Oberfläche arbeiten, kaum zu dauerhaften, tiefgreifenden Veränderungen und Heilung führen können, weil das vergleichsweise das ist, was ein Pflaster auf einem gebrochenen Bein wäre und finde es daher sehr motivierend, dass die Autorin so umfassend aufbaut. Davon verspreche ich mir am ehesten ein wirklich funktionales Buch, das echte Entwicklung anstoßen kann.
Die Sprache ist sehr persönlich zugewandt und liebevoll, das tut gut und wirkt einladend.
Die wissenschaftlichen Informationen werden lebendig und kurzweilig vermittelt, sodass ein leichter, entspannter Lesefluss entsteht und man das Gelesene gut auf sich selbst anwenden kann.
I-Tüpfelchen ist für mich, dass nicht so scharf zwischen nicht romantischen und romantischen Beziehungen unterschieden wird. Auf Letzteren liegt zwar der Fokus, die Autorin betont aber die Bedeutsamkeit aller Beziehungen und bezieht diese mit ein. Das ist mir sehr wichtig.
Ich mag gerne weiterlesen.
Das Cover ist an sich hübsch gemacht, trotzdem spricht es mich nicht ganz an.
Ich würde wegen des Titels danach greifen und mich vom Inhaltsverzeichnis leiten lassen.
Die Buchbeschreibung empfinde ich als misslungen, sie wird m.E. der Tiefe des Buches nicht gerecht und fokussiert zu einseitig.
Optisch finde ich bei psychologischen Büchern Cover mit Autorenfotos grundsätzlich eher weniger ansprechend und hier zusätzlich die Schriften nicht ausreichend differenziert.
Das Auge bleibt nicht wirklich daran hängen, erfasst nicht direkt eine klare Ordnung.
Damit tue ich mich schwer - allerdings bin ich auch neurodivergent und brauche generell klare optische Reize und Kontraste.