Miteinander statt gegeneinander
Frei und trotzdem verbunden, hört sich zuerst einmal widersprüchlich an. Die Autorin schildert in einer modernen Erzählform, daß es sich hier nicht um einen Widerspruch handelt, sondern tatsächlich die Lösung. Die Themen Bindungsangst und auch Verlustangst werden anschaulich beschrieben. Auch der Zusammenhang zwischen früheren Prägungen und jetzigem Verhalten, das sogenannte „innere Kind“, sind sehr verständlich dargestellt. In vielen Praxisbeispielen erschließt sich so ein Verständnis, nicht zuletzt für sich selbst. Was so einfach klingt, ist in der Praxis natürlich nicht so einfach umzusetzen. Dennoch ist eine Kernbotschaft die, daß es für jeden selbst so viele Möglichkeiten gibt, das eigene Handeln nachhaltig zu beeinflussen, indem immer wieder gleiche Muster entlarvt werden können. Und ja, es setzt eine gewisse Bereitschaft voraus, sich mit sich selber auseinander zu setzen. Da kann das Buch helfen.