Geht ans Herz

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unter.buechern.begraben Avatar

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DIe Leseprobe klingt nach genau dieser Art von Sommerroman, der ruhig beginnt und dann ganz leise ins Herz trifft. Diese Küstenstadt, die Teenager am alten Pier und dieses Gefühl von endlosen Sommertagen voller Freundschaft und Freiheit schaffen sofort eine warme, nostalgische Atmosphäre.

Besonders schön finde ich die Idee, dass ein einziges Gemälde Jahrzehnte später alles wieder ins Rollen bringt und eine Vergangenheit aufdeckt, die nie ganz verschwunden ist. Dadurch bekommt die Geschichte etwas Melancholisches, aber auch etwas sehr Hoffnungsvolles.

Für mich wirkt das nach einem Roman über Erinnerungen, Verbindungen und die Frage, wie sehr uns die Menschen aus unserer Jugend eigentlich ein Leben lang prägen. Genau die Art Buch, die man mit einem leichten, aber nachhallenden Gefühl zuklappt.