Vorfreude pur!
Dieser Einstieg reißt einen sofort mit. Fredrik Backmans Roman beginnt herrlich unangepasst, dynamisch und voller bissigem Humor. Wir lernen die Teenagerin Louisa kennen, die mit einem Rucksack voller Spraydosen und einem absolut „perfekten Plan“ in eine exklusive Kunstauktion einbricht. Allein die Kulisse, eine ehemalige Kirche, in der sich die High Society trifft, um Kunstwerke wie Aktientitel zu behandeln, sprüht vor gesellschaftskritischer Ironie. Louisa ist eine herrlich unperfekte, zutiefst wütende und dadurch ungemein authentische Protagonistin. Ihre innere Zerrissenheit zwischen genialen Impulsen und jugendlicher Unsicherheit macht sie sofort sympathisch.
Die Sprache ist dabei das absolute Highlight: Sie ist pointiert, modern und voller bildhafter Vergleiche, die einen unwillkürlich schmunzeln lassen. Wenn Sicherheitsleute mit Quallen ohne Rückgrat gleichgesetzt werden oder das Gesicht einer gelifteten Dame an einen zu eng geschnürten Sneaker erinnert, zeigt sich Backmans typisches Talent für scharfzüngige Alltagsbeobachtungen. Der Schreibstil wechselt fließend zwischen humorvoller Distanz und Louisas emotionaler, ehrlicher Innensicht.
Nach diesem vielversprechenden Auftakt will man unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Leseprobe bricht genau in dem Moment ab, als die Situation zu eskalieren droht. Louisa steht vor dem heißbegehrten Gemälde „Das vom Meer“, und das Chaos ist vorprogrammiert. Ich bin wahnsinnig neugierig, wie ihr Vandalismus-Akt abläuft, ob sie den snobistischen Erwachsenen den Spiegel vorhalten kann und welche Rolle ihre diebische Freundin Fish noch spielen wird. Das Buch hat definitiv das Potenzial für eine ebenso tiefgründige wie amüsante Geschichte.
Ein Blick auf die Gestaltung rundet den tollen ersten Eindruck ab: Das Cover mit den filigranen, farbenfrohen Blumenmotiven ist wunderschön und passt perfekt zu der Idee, dass aus scheinbarem Chaos etwas Schönes und Lebendiges entstehen kann. Ein absolut packender Start, der Lust auf mehr macht!
Die Sprache ist dabei das absolute Highlight: Sie ist pointiert, modern und voller bildhafter Vergleiche, die einen unwillkürlich schmunzeln lassen. Wenn Sicherheitsleute mit Quallen ohne Rückgrat gleichgesetzt werden oder das Gesicht einer gelifteten Dame an einen zu eng geschnürten Sneaker erinnert, zeigt sich Backmans typisches Talent für scharfzüngige Alltagsbeobachtungen. Der Schreibstil wechselt fließend zwischen humorvoller Distanz und Louisas emotionaler, ehrlicher Innensicht.
Nach diesem vielversprechenden Auftakt will man unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Leseprobe bricht genau in dem Moment ab, als die Situation zu eskalieren droht. Louisa steht vor dem heißbegehrten Gemälde „Das vom Meer“, und das Chaos ist vorprogrammiert. Ich bin wahnsinnig neugierig, wie ihr Vandalismus-Akt abläuft, ob sie den snobistischen Erwachsenen den Spiegel vorhalten kann und welche Rolle ihre diebische Freundin Fish noch spielen wird. Das Buch hat definitiv das Potenzial für eine ebenso tiefgründige wie amüsante Geschichte.
Ein Blick auf die Gestaltung rundet den tollen ersten Eindruck ab: Das Cover mit den filigranen, farbenfrohen Blumenmotiven ist wunderschön und passt perfekt zu der Idee, dass aus scheinbarem Chaos etwas Schönes und Lebendiges entstehen kann. Ein absolut packender Start, der Lust auf mehr macht!