Wenn ein Sommer nie wirklich endet

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gullyhexe Avatar

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Die Leseprobe von Freunde fürs Leben hat mich von den ersten Absätzen an in eine besondere Stimmung versetzt. Backman erzählt das Kleine so, dass man das Große darin spürt. Ein verlassener Pier, eine Gruppe junger Menschen, der Geruch von Salzwasser und vergangenen Sommern – das klingt simpel, und genau darin liegt die Stärke. Das spiegelt sich auch in dem sehr gelungenen Cover wider. Es ist nichts besonderes, eine unaufgeregte Situation aus einem beliebigen Sommer. Dennoch spürt man etwas Besonderes darin.

Was mich an der Leseprobe besonders beeindruckt hat, ist die Ruhe. Kein aufgeregtes Tempo, keine großen Enthüllungen – und trotzdem kommt man nicht los. Man liest weiter, weil man das Gefühl hat, gerade an etwas Bedeutsamem zu sein, ohne genau sagen zu können, was es ist.

Ich warte ungeduldig darauf, weiterlesen zu können.