Berührende Freundschaftsgeschichte

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kirstin Avatar

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Mit "Freunde fürs Leben" ist Fredrik Backmann wieder einmal ein tief bewegender, humorvoller und fesselnder Roman gelungen. In seinem unnachahmlichen Schreibstil erzählt er die Geschichte des Malers und seiner drei besten Freunde. Im Jetzt liegt der Maler im Sterben, doch kurz vor seinem Tod trifft er auf die ungestüme und ein wenig verrückte Louisa und er erkennt in ihr dieselbe Leidenschaft für das Malen, die ihn immer angetrieben hat. Kurz entschlossen vererbt er Louisa sein erstes und mittlerweile berühmtestes und wertvollstes Gemälde. Dieser neue Besitz führt zu einem wilden Roadtrip in die Heimatstadt des Malers. An Louisas Seite ist einer der Freunde, Ted. Nach und nach lässt er Louisa teilhaben an dem Sommer, als er, der Maler und die beiden anderen Freunde 15 Jahre alt waren und das berühmte Gemälde entstand. Es wird so klar, was eine tiefe und bedingungslose Freundschaft auch unter Jugendlichen bewirken kann, die aus sozialer Perspektive nahezu chancenlos erscheinen, was der Glaube an die eigenen Fähigkeiten bewirken kann - oder der Glaube anderer an den besten Freund. Dieses Buch werde ich sicherlich noch einige Male mit großem Gewinn lesen, denn es gelingt Fredrik Backmann wie keinem Zweiten, einem Satz, über den man laut lachen muss, einen weiteren folgen zu lassen, der wahrhafte Tiefe besitzt. Einfach wunderbar!