Ein Hoch auf die Freundschaft
Der Autor schafft es mal wieder, eine verrückte, faszinierende Geschichte von Freundschaft, Verlust und Vertrauen zu erzählen. Das teuerste Bild der Welt spielt selbstverständlich auch eine Rolle. Der Roman spielt in der Gegenwart der 18jährigen Louisa, die schon einiges durchmachen musste und sich in die Welt der Kunst flüchtet, und er spielt in der vergangenen Jugend ihres Begleiters Ted, die verknüpft ist mit seinen Erinnerungen an seine lebenden, toten und verschwundenen Freunde und natürlich mit dem teuersten Gemälde der Welt. Möglichweise ist die Geschichte manchen Lesern zu langatmig, zu pseudo-philosophisch und die Verwicklungen zu unrealistisch und die Nebenhandlungen zu banal, um wirklich Freude an dem Buch zu haben. Aber seltsamerweise ist es trotz allem ein Pageturner. Fredrik Backman weiß noch immer zu faszinieren.