Grandios

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seyke Avatar

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Fredrik Backman ist vor allem durch seinen Bestseller „Ein Mann namens Ove“ weltbekannt geworden, der auch sehr erfolgreich verfilmt wurde. Deshalb war ich sehr gespannt auf sein neues Buch.

Vier Teenager verbringen lange Sommertage auf einem Pier am Wasser. Sie alle kommen aus schwierigen Verhältnissen und finden Halt und Stärke in ihrer tiefen Freundschaft. Aus dieser Zeit entsteht ein Gemälde, geschaffen von einem der Jugendlichen, dem „Maler“.

25 Jahre später - die junge Louisa kennt dieses Gemälde von einer Postkarte, die sie schon lange begleitet. Auch sie wächst unter schwierigen Umständen auf und findet auf besondere Weise Trost in dem Bild. Sofort spürt sie eine tiefe Verbindung zu der dargestellten Szene, ohne zu wissen, warum. Schon lange träumt sie davon, das Gemälde mit all seinen Details im Original zu sehen, und macht sich auf die Suche danach. Diese Reise wird ihr Leben grundlegend verändern.

Ich fand das Buch grandios und fesselnd. Backman hat einen wunderbaren Schreibstil, der einen kaum mehr loslässt. Er schreibt mit viel Humor, zugleich aber auch tiefgründig und bewegend. Die Charaktere sind so lebensnah beschrieben, dass man glaubt, jeden Einzelnen von ihnen zu kennen. Besonders die junge Louisa hat es mir mit ihrer erfrischenden und ehrlichen Art angetan.

Die Geschichte vermittelt Hoffnung und zeigt, dass trotz aller Schwierigkeiten vieles zum Guten wenden kann und dass oft die Perspektive entscheidend ist. Das Buch hat mich sehr berührt. Es wird sicherlich nicht das letzte Buch gewesen sein, das ich von Fredrik Backman gelesen habe.