Tragisch‑komisch

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blackcat Avatar

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Wie kann eine Freundschaft unter Jugendlichen vor 25 Jahren das Leben einer völlig Fremden positiv beeinflussen? In einem kleinen Küstenort verbringt eine Gruppe Jugendlicher die Sommertage am Wasser, um ihrem schwierigen Alltag zu entfliehen. Dieser Sommer wird auf einem Gemälde festgehalten – allerdings ganz anders als man erwarten würde. Und dieses Bild wird 25 Jahre später das Leben der 18‑jährigen Louisa nachhaltig verändern.

Der lebendige Erzählstil, die geistreichen, humorvollen sowie unbequemen Wahrheiten über Menschen (Erwachsene, Reiche), die amüsanten Beschreibungen der außergewöhnlichen Figuren und das schräge, bittersüße Geschehen haben mich sofort mitgerissen. Mit fortschreitendem Handlungsverlauf empfand ich die Geschichte dann aber als etwas schleppend sowie repetitiv und den Humor immer wieder als albern.

Die Umsetzung der Prämisse – jugendliche Leichtigkeit und gedankenschwere Melancholie, Verlust, Verzweiflung sowie Jugendliche, die unter prekären Umständen aufwachsen, und bedingungsloser Zusammenhalt, Lebensfreude und die Erfüllung von Träumen traf nach einer Weile immer weniger meinen Geschmack. Das Buch hat mich unterhalten und bewegt, doch die mMn vorhandenen Längen und der Humor, den ich oft als kindisch empfand, haben mein Leseerlebnis ein bisschen getrübt.