Traurig und humorvoll zugleich berührt diese Geschichte das Herz und bleibt in Erinnerung!

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chiarra Avatar

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Die bisherigen Bücher von Fredrik Backman habe ich insbesondere aufgrund seiner humorvollen Art, sozialkritische Themen zu beleuchten ohne den Zeigefinger zu heben, sehr geliebt. Vor allem die Björnstadt-Trilogie sowie "Eine ganz dumme Idee" gehören zu meinen Lieblingsbüchern.

Daher habe ich mich sehr auf dieses neue Buch von ihm gefreut. Und wurde nicht enttäuscht.

Bereits die ersten zwanzig Prozent des Buches haben mich gleich abgeholt. Selten habe ich beim Lesen gleichzeitig eine Träne abwischen und derart schmunzeln müssen. Das ist wirklich eine seltene Fähigkeit, die diesen Autor auszeichnet und er schafft es, diese beiden Emotionen fast das gesamte Buch hindurch beim Lesen auszulösen.

Mit der Geschichte von der aus dem Kinderheim ausgerissenen "17"-jährigen Louise und der Geschichte der vier Jugendlichen, die vor fünfundzwanzig Jahren während zwei intensiven Jahren zu engen Freunden wurden, hat der Autor Gewalt, Vernachlässigung und Mobbing in Familie, Schule und Gesellschaft thematisiert. Er macht dies mit viel Empathie, verzichtet auf Ermahnungen und lässt seine Protagonisten derart lebendig werden, so dass man sich förmlich auf ihrer (Lebens-)Reise wähnt - mit fast körperlich gefühlten Schmerzen wie Freuden.

Als Highlight habe ich auch das schlagfertige Geplänkel zwischen Louise und den Erwachsenen empfunden. Typisch Fredrik Backman!

Wieder ein durch und durch gelungener Roman des Autors!

Dieses Jahr gibt es eine Vielzahl von Covern, die Menschen in Gewässern abbilden - hier passt es tatsächlich!