Auf dem Weg das Schweigen zu durchbrechen

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davina Avatar

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Die Leseprobe hat mich von der ersten Seite an total gepackt. Es ist unglaublich faszinierend und emotional, wie die Autorin die detektivische Suche nach ihrer Urgroßtante Frieda beschreibt, die in der NS-Zeit der „Euthanasie“ zum Opfer fiel. Besonders stark fand ich den Moment, als sie nach all dem Behörden-Frust endlich durch alte Kirchenbücher den Beweis für Friedas Existenz und ihr Grab findet. Das geht einem richtig unter die Haut.
Die Sprache ist super angenehm zu lesen, sehr nahbar, fast wie ein persönliches Tagebuch oder ein langes, ehrliches Gespräch. Obwohl es um ein sehr düsteres Kapitel Familiengeschichte und das quälende Schweigen der Generationen davor geht, wirkt der Tonfall nie zu trocken, sondern bleibt lebendig und emotional greifbar.
Nach dem Ende der Leseprobe will ich jetzt unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Frage „Wer war Frieda?“ steht mitten im Raum. Ich möchte erfahren, ob die Autorin in den Archiven noch tiefere Spuren findet und wie die eigene Familie wirklich in das damalige Nazi-System verstrickt war. Ein Buch, das man definitiv nicht so schnell vergisst!