Damit Frieda nicht vergessen wird
Als ich in der Biografie der Autorin gelesen habe, dass sie in Braunschweig (meiner Heimatstadt) studiert hat und die Geschichte beziehungsweise das Grab in Oldenburg verortet ist, wo ich heute nur etwa 15 Kilometer entfernt wohne, hatte ich direkt eine besondere Verbindung zu ihr und ihrem Buch.
Vergessen zu werden, gehört wohl zu den größten Ängsten vieler Menschen. Genau gegen dieses Vergessen kämpft Geraldine an, als sie erfährt, dass es eine verstorbene Urgroßtante namens Frieda gab, über die in der Familie kaum gesprochen wurde. Sie begibt sich auf Spurensuche, um herauszufinden, wer Frieda war und welches Schicksal sie erleiden musste.
Die Leseprobe hat mich sofort gefesselt. Geraldine startet ihre Erzählung am Grab ihrer Urgroßtante und setzt die wenigen Informationen, die sie aus ihrer Familie erhalten hat, Stück für Stück zusammen. Frieda starb 1941 in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung und damit in einem der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte. Die Geschichte wirft die bedrückende Frage auf, wie weit die nationalsozialistische Euthanasie damals reichte und was den Betroffenen widerfahren ist.
Besonders beeindruckt hat mich der Schreibstil. Er ist einfühlsam, schnörkellos und direkt, ohne die Schwere des Themas zu verlieren. Gleichzeitig lässt sich die Geschichte angenehm lesen und verspricht einen bewegenden Einblick in ein Schicksal, das stellvertretend für viele deutsche Familien stehen könnte.
Auch das schlichte Cover und der Titel, der lediglich den Namen „Frieda“ trägt, gefallen mir sehr. Sie wirken ruhig und stimmungsvoll und lenken den Fokus ganz bewusst auf die Person, die nicht in Vergessenheit geraten soll.
Ich bin sehr gespannt darauf, Friedas Geschichte und Geraldines Spurensuche weiterzuverfolgen.
Vergessen zu werden, gehört wohl zu den größten Ängsten vieler Menschen. Genau gegen dieses Vergessen kämpft Geraldine an, als sie erfährt, dass es eine verstorbene Urgroßtante namens Frieda gab, über die in der Familie kaum gesprochen wurde. Sie begibt sich auf Spurensuche, um herauszufinden, wer Frieda war und welches Schicksal sie erleiden musste.
Die Leseprobe hat mich sofort gefesselt. Geraldine startet ihre Erzählung am Grab ihrer Urgroßtante und setzt die wenigen Informationen, die sie aus ihrer Familie erhalten hat, Stück für Stück zusammen. Frieda starb 1941 in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung und damit in einem der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte. Die Geschichte wirft die bedrückende Frage auf, wie weit die nationalsozialistische Euthanasie damals reichte und was den Betroffenen widerfahren ist.
Besonders beeindruckt hat mich der Schreibstil. Er ist einfühlsam, schnörkellos und direkt, ohne die Schwere des Themas zu verlieren. Gleichzeitig lässt sich die Geschichte angenehm lesen und verspricht einen bewegenden Einblick in ein Schicksal, das stellvertretend für viele deutsche Familien stehen könnte.
Auch das schlichte Cover und der Titel, der lediglich den Namen „Frieda“ trägt, gefallen mir sehr. Sie wirken ruhig und stimmungsvoll und lenken den Fokus ganz bewusst auf die Person, die nicht in Vergessenheit geraten soll.
Ich bin sehr gespannt darauf, Friedas Geschichte und Geraldines Spurensuche weiterzuverfolgen.