Ein bewegendes Einzelschicksal in der jüngeren dt. Vergangenheit
Nachdem mich das ansprechende Cover neugierig auf "Frieda" gemacht hat, habe ich mir den Klappentext durchgelesen. Dieser klingt nach einer vielversprechenden Geschichte, wobei ich es besonders bewegend finde, dass es sich ganz offenbar um reale Personen statt fiktive Charaktere handelt.
Die Leseprobe zeigt schon in den ersten Zeilen, welch lange Odyssee die Ich-Erzählerin hinter sich hat, ehe sie das Grab ihrer Urgroßtante gefunden hat. Dabei ist es spannend, sie auf den nächsten Seiten bei den ersten Schritten zu begleiten. Wie sie beispielsweise von ihrem Großvater erzählt, erinnert mich sehr an meine eigene Kindheit, sodass ich mich sofort mit der Ich-Erzählerin verbunden fühle und mich gut in sie hineinversetzen kann.
Besonders fesselnd finde ich im Folgenden auch den Abschnitt zum Kloster Blankenburg. Hier zeigt sich, wie wenig mir teilweise über die Aufgabe mancher Einrichtungen in der NS-Zeit bekannt ist - zumindest dann, wenn es um konkrete Orte geht. Gerne würde ich mehr darüber lernen und am Beispiel von Frieda erfahren, welches Schicksal noch so viele weitere Menschen vor fast 100 Jahren ereilt hat.
Die Leseprobe zeigt schon in den ersten Zeilen, welch lange Odyssee die Ich-Erzählerin hinter sich hat, ehe sie das Grab ihrer Urgroßtante gefunden hat. Dabei ist es spannend, sie auf den nächsten Seiten bei den ersten Schritten zu begleiten. Wie sie beispielsweise von ihrem Großvater erzählt, erinnert mich sehr an meine eigene Kindheit, sodass ich mich sofort mit der Ich-Erzählerin verbunden fühle und mich gut in sie hineinversetzen kann.
Besonders fesselnd finde ich im Folgenden auch den Abschnitt zum Kloster Blankenburg. Hier zeigt sich, wie wenig mir teilweise über die Aufgabe mancher Einrichtungen in der NS-Zeit bekannt ist - zumindest dann, wenn es um konkrete Orte geht. Gerne würde ich mehr darüber lernen und am Beispiel von Frieda erfahren, welches Schicksal noch so viele weitere Menschen vor fast 100 Jahren ereilt hat.