Einfühlsamer und ehrlicher Schreibstil.

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marie_d Avatar

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Die Leseprobe von Frieda. Die Suche nach meiner vergessenen Urgroßtante hat mich sehr berührt. Besonders beeindruckt hat mich, wie persönlich Geraldine Oetken ihre Recherche erzählt. Man merkt schnell, dass es ihr nicht nur darum geht, historische Fakten herauszufinden, sondern einer lange vergessenen Frau aus ihrer eigenen Familie ihre Geschichte zurückzugeben.
Spannend fand ich, wie sich die Suche nach Frieda immer stärker mit Fragen nach der eigenen Familiengeschichte und dem Umgang mit der NS-Zeit verbindet. Dadurch wirkt das Buch sehr nahbar und regt zum Nachdenken an: Welche Geschichten werden in Familien erzählt – und welche verschwiegen?
Besonders gefallen hat mir der einfühlsame und ehrliche Schreibstil. Obwohl es um ein schweres Thema geht, liest sich die Leseprobe sehr flüssig und emotional. Nach den ersten Seiten wollte ich unbedingt erfahren, wer Frieda wirklich war und was mit ihr geschehen ist.