Unausgesprochenes sichtbar machen
Frieda hat mich sehr berührt, weil das Buch weit mehr ist als eine Familiengeschichte. Die Autorin stößt eher zufällig auf den Namen ihrer Urgroßtante Frieda auf dem Familiengrab und beginnt daraufhin eine intensive Suche nach einer Frau, die über Jahrzehnte nahezu vergessen wurde. Aus dieser persönlichen Recherche entwickelt sich eine spannende und zugleich bewegende Auseinandersetzung mit Familienerinnerungen, dem Schweigen über die NS-Zeit und der Frage, wie Geschichte bis in die Gegenwart nachwirkt.
Besonders beeindruckt hat mich die ehrliche und reflektierte Art, mit der die Autorin ihre Nachforschungen schildert. Sie beschreibt nicht nur, was sie herausfindet, sondern auch ihre Zweifel, ihre Frustration und die vielen offenen Fragen, die sie begleiten.
Die Autorin macht deutlich, dass es ihr nicht darum geht Unruhe zu stiften oder ihre Familie negativ darzustellen, sondern Frieda sichtbar zu machen. Eine Frau, die wahrscheinlich furchtbares erlebt hat und alleine starb.
Das Buch regt dazu an, sich mit der eigenen Familiengeschichte auseinanderzusetzen und zu fragen, welche Geschichten erzählt werden und welche verschwiegen bleiben.
Besonders beeindruckt hat mich die ehrliche und reflektierte Art, mit der die Autorin ihre Nachforschungen schildert. Sie beschreibt nicht nur, was sie herausfindet, sondern auch ihre Zweifel, ihre Frustration und die vielen offenen Fragen, die sie begleiten.
Die Autorin macht deutlich, dass es ihr nicht darum geht Unruhe zu stiften oder ihre Familie negativ darzustellen, sondern Frieda sichtbar zu machen. Eine Frau, die wahrscheinlich furchtbares erlebt hat und alleine starb.
Das Buch regt dazu an, sich mit der eigenen Familiengeschichte auseinanderzusetzen und zu fragen, welche Geschichten erzählt werden und welche verschwiegen bleiben.