Anders als gedacht…

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Der Einstieg in die Geschichte gefiel mir sehr gut. Ich war gefesselt von dem Thema und der Erzählweise. Auch die Schreibweise und die vielen offen gestellten Fragen haben mich sehr zum nachdenken und innehalten angeregt.
Das Cover find ich sehr passend zur Story und ich find gemalte Bilder allgemein meist sehr ansprechend, hier strahlt es außerdem auch die Atmosphäre der einsitzenden Patient•innen sehr gut aus.
Leider hab ich angefangen mich ab ca einem Viertel oder Drittel des Buches etwas durch zu kämpfen. Bei 120 Seiten habe ich es dann für ein paar Tage pausiert und jetzt wieder dazu gegriffen und 50 Seiten weiter gelesen. Doch leider hat mich die Geschichte verloren.
Mich stört die Art der Aufklärung und das repetitive und auch das sehr ausgeprägte politische doch zu sehr auch wenn ich die eigentliche Thematik und Schreibweise sehr ansprechend finde. Ich hätte mir gewünscht näher an Frieda heran zu kommen. Zumindest Stück für Stück.

Ich glaube Menschen die sehr geschichtlich interessiert sind, vor allem an der NS Zeit, werden hier eine neue Perspektive geboten bekommen.
Für mich ist es leider nichts voll umfänglich gewesen aber ich bin dennoch dankbar die Hälfte gelesen zu haben und damit erste Berührungspunkte mit Euthanasie gehabt zu haben. 🙏🏼