Anfangs vielversprechend

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la_cajonista Avatar

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Anfangs war ich wirklich angetan, sowohl von der Idee als auch vom Schreibstil der Autorin. Aber die Wortdopplungen, Lautsprache und immer wieder der Name Frieda - als wären die Lesenden unfähig sich diesen sonst zu merken - störten meiner Meinung nach dann doch zunehmend den Lesefluss.
Zwischendrin gibt es dann seitenlange Einblicke in ihr eigenes Leben, ohne jeglichen Bezug zur nie vergessenen Frieda.
Interessant waren für mich die Einblicke in journalistische Arbeit, bei der man eben auch mal nach drei Jahren zwar die eigene Familiengeschichte aufgearbeitet und eingeordnet hat, daraus aber kaum Schlüsse auf sich selbst und das eigene Verhalten damit ziehen kann und trotzdem am eigentlich geplanten Thema vorbei recherchiert - vor allem aus Mangel an vorhandenen Daten. Sie hätten nämlich wahrscheinlich nur für ein halb so langes Buch gereicht.