nachwirkend
Frieda ist ein bewegendes und spurenhinterlassendes Buch, das mich zum nachdenken angeregt hat. Geraldine Oetken begibt sich auf die Suche nach dem Schicksal ihrer Urgroßtante, über die in ihrer Familie jahrzehntelang geschwiegen wurde. Aus spärlichen Hinweisen entsteht nach und nach das Bild eines Lebens, das während der Zeit des Nationalsozialismus viel zu früh ausgelöscht wurde.
Man merkt deutlich, wie genau die Autorin recherchiert hat. Sie nimmt die Leserinnen und Leser mit in Archive, an historische Orte und durch zahlreiche Dokumente. Dabei geht es nicht nur um Friedas persönliche Geschichte, sondern auch um den Umgang mit Menschen mit Behinderung während des Nationalsozialismus. Die historischen Hintergründe werden verständlich eingeordnet.
Gedanken und Gefühle werden offen geschildert und machen deutlich, wie belastend und gleichzeitig wichtig diese Spurensuche für sie ist. Diese persönliche Perspektive hat die Geschichte für mich besonders greifbar gemacht.
Die Geschichte ist mehr als eine Erinnerung, es verdeutlicht das Schicksal der Menschen, deren Stimmen viel zu lange ungehört geblieben sind. Eine klare Empfehlung!
Man merkt deutlich, wie genau die Autorin recherchiert hat. Sie nimmt die Leserinnen und Leser mit in Archive, an historische Orte und durch zahlreiche Dokumente. Dabei geht es nicht nur um Friedas persönliche Geschichte, sondern auch um den Umgang mit Menschen mit Behinderung während des Nationalsozialismus. Die historischen Hintergründe werden verständlich eingeordnet.
Gedanken und Gefühle werden offen geschildert und machen deutlich, wie belastend und gleichzeitig wichtig diese Spurensuche für sie ist. Diese persönliche Perspektive hat die Geschichte für mich besonders greifbar gemacht.
Die Geschichte ist mehr als eine Erinnerung, es verdeutlicht das Schicksal der Menschen, deren Stimmen viel zu lange ungehört geblieben sind. Eine klare Empfehlung!