Nazi-Euthanasie – Bewegend und bedrückend

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gilse Avatar

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Der Roman "Frieda" ist total emotional und hat mich von Beginn an berührt. Geraldine Oetken hat einen flüssigen Schreibstil. Durch viele kleinteilige Details der Recherchen und Fakten ist es aber stellenweise langatmig. Das Gendern hat mich sehr gestört und den Lesefluss gestoppt.
Das etwas düstere Cover gefällt mir und passt zu ihrem Debütroman.

Geraldine hat uns mitgenommen auf ihre Spurensuche über ihre Urgroßtante Frieda Helms, bei der sie die Geheimnisse der Familiengeschichte in der Nazizeit aufdecken will. Sie will wissen, wie Frieda gelebt hat, wer hat sie ins Heim gebracht, warum weiß und erzählt niemand aus der Familie etwas von Frieda? Wußte jemand aus der Familie etwas von Euthanasie und den Hungermorden in solchen Einrichtungen? Die Geschichte von Frieda beruht auf wahren Begebenheiten.

Ein lesenswertes Buch gegen das Vergessen. Aber leider nur 4 Sterne.